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Leverkusen
Ein Nachmittag in der Bahnstadt rund ums Klima

Leverkusen: Ein Nachmittag in der Bahnstadt rund ums Klima
Janine Weigler, Christian Syring und Vera Rottes (v. l.) werben für die NRW.Klima.Tage. In der Bahnstadt läuft dazu am 7. Juli eine Veranstaltung. FOTO: Matzerath
Leverkusen. In vielen Städten wird allmählich der Umbruch eingeleitet. Möglichst weg vom Individualverkehr, hin zu Carsharing und öffentlichem Nahverkehr. Und wenn es doch Autos sein müssen, dann in der Hybridversion oder als Elektrowagen. Allerdings gibt es noch so manche Berührungsängste. Von Tobias Brücker

Daher wird am Freitag, 7. Juli, ab 14.30 Uhr in der Neuen Bahnstadt zu eben jener Thematik während der landesweiten NRW.KlimaTage informiert. Sechs Hybridfahrzeuge von Toyota werden auf dem Vorplatz zwischen Funkenturm und Magazin ausgestellt. Ein Fahrzeug kann zur Probefahrt genutzt werden. Dazu kommen Wagen der Marke Nissan. "Jedes Modell, das als Hybrid verfügbar ist, wird auch nachgefragt", sagt Janine Weigler vom Toyota-Autohaus Weigler. Die Verkaufszahlen gingen weit in den vier- bis fünfstelligen Bereich.

Für die Klimatage ist die Neue Bahnstadt prädestiniert. Schließlich wurden die auf dem Gelände errichteten Gebäude als besonders klimafreundlich ausgezeichnet. Wer sich die Häuser ansehen möchte, kann sich am 7. Juli einer von zwei Führung anschließen, die zu einem der Studentenwohnheime, in ein Mehrgenerationenhaus und zum Standort der "via traffic controlling gmbh" führt. Die erste Gruppe geht um 14.30 Uhr los, zweiter Termin: 15 Uhr. Treffpunkt ist der Platz zwischen Funkenturm und Magazin.

Klima und Mobilität hängen zusammen. "Wir haben überlegt, wie man den Menschen das Thema näherbringen kann", sagt Bahnstadt-Geschäftsführerin Vera Rottes. Die Lösung: Es muss Dinge zum Fühlen und Ausprobieren geben. Auch hebt sie die insgesamt sieben Hektar Grünfläche hervor, die in dem neuen Quartier angelegt wurden.

Auch die Stadt arbeitet sich an der Umstellung. So fahren die Technischen Betriebe (TBL) und die Energieversorgung (EVL) mit ihren elektrisch angetriebenen Dienstfahrzeugen vor. Christian Syring, Mobilitätsbeauftragter der Stadt, berichtet: Gerade das Laden der Elektroautos sei eine häufig gestellte Frage. Viele hätten keine Stromverbindung in der Garage. "Wir versuchen, die Arbeitgeber zu gewinnen, so dass die Wagen dort aufgeladen werden können", sagt er.

Quelle: RP
 
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