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Leverkusen
Einblick in den Unterricht an der Sekundarschule

Leverkusen. "Schule für alle" heißt das grundlegende Konzept der Sekundarschule Leverkusen, die im August letzten Jahres gegründet wurde. Beim ersten Tag der offenen Tür ging es Schulleiterin Carola Becker darum, dieses Konzept den Eltern der zukünftigen Schüler vorzustellen.

"Wir fördern jedes Kind individuell", erklärte sie. Kinder entwickelten sich erst im Laufe der Schulzeit. Auf der Sekundarschule werde diese Entwicklung berücksichtigt. "Die Kinder können alle Abschlüsse machen und mit der entsprechenden Qualifikation sogar ihr Abitur auf dem Werner-Heisenberg-Gymnasium oder dem Berufskolleg Opladen erwerben."

Alle Schüler an diesem Tag regulären Unterricht, so dass die verschiedenen Elterngruppen bei der Führung durch die Gebäude die ein oder andere Klasse beim Unterricht beobachten und einen Eindruck von den Angeboten gewinnen konnten. Anschließend gab es in der Mensa ein "offenes Eltern-Café", in dem Mütter und Väter, die bereits Kinder auf der Schule haben, bei Kaffee und Kuchen für Fragen zur Verfügung standen. Unter ihnen Heike User und Alexandra Kühne. Beide Frauen sind Klassenpflegschaftsvorsitzende und betonten, dass "besonders das Lehrer-Eltern-Verhältnis unheimlich eng und verlässlich" sei, so dass sie jederzeit wieder diese Wahl für ihre Kinder treffen würden.

"Wir haben ganz viele positive Rückmeldungen von Besuchern erhalten", berichtete Schulleiterin Becker. "Ich rechne damit, dass es mehr Anmeldungen geben wird, als Plätze vorhanden sind." Welche Schüler letztlich ausgewählt werden, entscheidet sich anhand von drei Auswahlkriterien: "Zunächst ist es wichtig, dass es eine gleichmäßige Durchmischung von Jungen und Mädchen gibt", sagte Carola Becker. "Dann muss - entsprechend dem Konzept der Sekundarschule - eine gewisse Leistungsheterogenität vorhanden sein. Die weiteren Plätze werden dann per Losverfahren bestimmt."

Viele Eltern gewannen an dem Tag einen positiven Eindruck von der Schule. Wie Maria-Luise Pervetica. Sie könne sich sehr gut vorstellen ihren zehnjährigen Sohn auf diese Schule zu schicken, sagte sie. "Was mich besonders interessiert, ist das System und die individuelle Entwicklung und Förderung der Kinder", erklärte die Mutter. "Ich glaube, dass mein Sohn hier sehr gut aufgehoben wäre."

(jbr)
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