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Leverkusen
Eiszeit in Opladen

Leverkusen: Eiszeit in Opladen
Sicher auf glattem Grund: Luis und Carlos freuten sich, dass endlich "Leverkusen on Ice" startete. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Nachdem in den letzten Jahren insgesamt rund 300.000 Besucher kamen, öffnete "Leverkusen on Ice" 2015 unter neuer Leitung. Heimo Förster löste Werner Nolden als Betreiber der Eisbahn ab. "Wenn die Veranstaltung so gut besucht ist, sollten wir alles daran setzen, die Bahn für die Leverkusener zu erhalten", erklärte Förster seine Motivation. Am Samstag konnten die ersten Schlittschuhläufer das Eis betreten. Von Sidney-Marie Schiefer

Eigentlich sollte die Bahn bereits am Freitag geöffnet werden, daraus wurde aber aufgrund des milden Wetters nichts. "Wenn es draußen 17 Grad sind, hilft auch die Leistung des Kühlaggregates mit minus 12 Grad nicht viel", sagte Förster. "Das perfekte Eis ist sehr eben", beschrieb Förster seine Ansprüche. Das sei besonders wichtig für die Eisstocksportler. Noch bevor die Fläche für die Kufen der Fahrer freigegeben war, trainierten schon die ersten Teams für die Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. "Dieser Sport gehört ja schon richtig zu Leverkusen", sagte Sportdezernent Marc Adomat. Auch er tritt in diesem Jahr wieder mit einem Team an.

Begeistert vom Eis zeigte sich Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath: "Ich bin froh, dass wir die Fläche erhalten können. Mein Dank geht an alle Sponsoren." Nach der Begrüßung ging es dann endlich los. Erprobte und weniger erfahrene Schlittschuhläufer kurvten über das Eis. Bis zum 10. Januar können Besucher die Freiluft-Eisbahn genießen.

Und Förster denkt schon weiter. "Wir werden den 10. Geburtstag der Eisbahn auf jeden Fall feiern", verkündete er. Im Gegensatz zu den vergangenen acht Jahren ist die Eisfläche nicht mehr geteilt. Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen finden auf der gleichen Fläche statt. Die Kombinationsbahn ist tagsüber zum Fahren frei und wird am Abend in einzelne Eisstockbahnen unterteilt. Damit das reibungslos klappt, hat Förster Hilfe von seiner eigenen Eiscrew. Acht Jungs unterstützen ihn auf dem Eis und können dafür umsonst laufen.

An mancher Stelle greift der Betreiber aber doch immer noch selber ein. "Wenn jemand das Eis absichtlich ramponiert, muss er von der Bahn", betonte Förster. Dass er voll bei der Sache ist, ist ihm deutlich anzumerken. Mehrmals passt er die Lautstärke der Musik an, damit auch alles passt.

"Ich lebe meinen Traum", verkündete er bei der offiziellen Eröffnung auf dem Eis.

Quelle: RP
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