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Leverkusen
Elberfelder Haus: Besucher zunächst weggeschickt

Leverkusen. Die Ankündigung der Stadtverwaltung war eindeutig: Die Planunterlagen (Zeichnungen und Erläuterungen) zum Ausbau der Bundesautobahn A 1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich Neubau der Rheinbrücke Leverkusen sollten ab gestern in Raum 205 im Elberfelder Haus an der Hauptstraße 101 in Wiesdorf einsehbar sein, hatte es in dem Einladungs-Schreiben geheißen. Von Peter Korn

Ein Praxistest gestern am späten Vormittag förderte jedoch ein etwas anderes Ergebnis zu Tage: Auf die Frage "können Sie mir sagen, wo ich die Unterlagen und Pläne zur A1 finde" bemühten sich letzten Endes zwar gleich drei freundliche Mitarbeiter um den Fragesteller, weiterhelfen konnten sie aber nicht. Sie führten ihn zu einer leeren Präsentationswand, die normalerweise für Bekanntmachungen vorgesehen ist und baten ihn, später noch einmal vorbeizukommen. Dabei waren die Pläne zu diesem Zeitpunkt schon längst im zweiten Stock ausgelegt.

Nur: Diese Information war offensichtlich wegen einer Verkettung unglücklicher Umstände nicht bis in den Eingangsbereich gelangt.

Die Reaktion fiel aber schnell und gründlich aus. Gerade erst auf den Fehler hingewiesen, brachten die Mitarbeiter des Bauamtes umgehend Informationshinweise im Foyer an, damit schon beim Eintritt klar die entsprechenden Räume ausgewiesen werden. Man bedauere das ursprüngliche Versäumnis, werde aber Sorge tragen, dass so etwas nicht wieder vorkomme, hieß es.

Spannend genug ist die Lektüre der 13 Aktenordner sowie der diversen Pläne und Fotos allemal: Wer dennoch keine Zeit oder Lust hat, sich auf den Weg ins Gebäude an der Hauptstraße 101 zu machen, findet auf der Seite der Bezirksregierung Köln im Internet Gelegenheit, alle Informationen abzurufen.

Eine Verlinkung erfolgt auch über die städtische Homepage unter der Adresse "http://www.leverkusen.de/rathaus-service/buerger-mitwirkung/autobahn-ausbau/index.php". Doch Vorsicht: Auch dieser Weg hat Tücken. Der Download der Unterlagen dauerte gestern zehn Minuten.

Quelle: RP
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