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Leverkusen
Erste Rohre im neuen Rheindüker sind in Betrieb

Zwölf Meter unter dem Rhein: ein Gang durch Düker "Martina"
Leverkusen. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue 500 Meter lange, begehbare Rheinunterquerung zwischen den Chempark-Standorten Leverkusen und Köln-Merkenich jetzt betriebsbereit, meldet Chemparkbetreiber Currenta.

Der so genannte Düker "Martina" enthält zehn Rohrleitungen, ein Sicherheitssystem, Lüftungs- und Zugangsschächte auf beiden Flussseiten. "Die Anlage wurde von den zuständigen Behörden und Prüfstellen abgenommen und für den Betrieb freigegeben."

Zunächst seien die Teilstücke einer Stickstoff- und zweier Wasserstoffleitungen in Betrieb genommen worden. Voraussichtlich bis Ende des Jahres sollen vier weitere Leitungen, die bisher durch den alten - nicht begehbaren - Düker verlaufen, auf den neuen Rohrleitungstunnel umgeschlossen sein, "darunter das neue zwischenzeitlich genehmigte Teilstück der Kohlenmonoxid-Rohrfernleitung", heißt es weiter. Gerade um das Durchleiten des giftigen Kohlenmonoxids (CO), das etwa Kunststoffhersteller Covestro nutzt, hatte es nach Bekanntgabe des neuen Düker-Baus von Gegnern Kritik gehagelt.

(LH)
 
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