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Leverkusen
EVL-Halbmarathon: 400 Helfer kümmerten sich um Läufer

EVL-Halbmarathon Leverkusen 2015
Leverkusen. Einige der insgesamt 400 Halbmarathon-Helfer kümmerten sich im Zielbereich um die "Erstversorgung" der abgekämpften Läufer. Getränke und Bananen gab es dort, bei der Siegerehrung auf dem Marktplatz und beim benachbarten Fest für die Lanxess-Starter durchaus auch mal ein Bier. Von Tobias Krell

Das ließen sich die Vorstandsvorsitzenden Liam Condon (Bayer CropScience) und Matthias Zachert (Lanxess) schmecken. Die Bundesliga-Handballerin Jennifer Jörgens leistete einem Läufer, der wie sie für eine Staffel der Leichlinger TherapieBurg angetreten war, im Ziel Hilfestellung. Während sich der junge Mann mit gequältem Gesichtsausdruck auf die Erde legte, hielt die Elfe, der die eigene Anstrengung kaum anzusehen war, dessen Bein hoch wohl, um einen Krampf zu lösen.

Um rund 20 Läufer mit schwereren Problemen kümmerten sich die Malteser. Dabei mussten sie die um die üblichen Begleiterscheinungen eines Halbmarathons kümmern: Kreislaufprobleme, Schürfwunden und umgeknickte Füße. Sechs der Patienten mussten sogar ins Krankenhaus. Allerdings war glücklicherweise keiner lebensgefährlich beeinträchtig. "Unter dem Strich war es eine relativ normale Bilanz", sagte Malteser-Einsatzleiter Stephan Heller.

Geholfen hat sicherlich das gute Läuferwetter (trocken und nicht zu warm). Das machte Organisatorin Tiina Ripatti auch dafür verantwortlich, dass die Quote der Starter, die unterwegs aussteigen mussten mit 20 (drei beim 10 Kilometer-Lauf, 17 beim Halbmarathon) diesmal erstaunlich niedrig war. "Sehr zufrieden" mit dem Lauf im Allgemeinen und der Stimmung im Besonderen zeigte sich auch ihr Chef, Sportpark-Betriebsleiter Georg Boßhammer.

Das war der EVL-Halbmarathon 2016 FOTO: Miserius, Uwe

Wie Ripatti freut auch er sich schon jetzt auf das nächste Jahr. Dann soll die Halbmarathonstrecke um eine Attraktion reicher werden. Die Läufer sollen erstmals die Neue Bahnstadt Opladen queren. Für die Organisatoren bedeutet das erst mal viel Arbeit. Schließlich müssen sie die neue Strecke so austüfteln, dass der Halbmarathon exakt an gewohnter Stelle auf der Kölner Straße endet.

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