| 00.00 Uhr

Leverkusen
EVL will neues Angebot für Straßenbeleuchtung abgeben

Leverkusen. Im Laufe des Jahres wird die Stadt Leverkusen den Wartungsvertrag für die Straßenbeleuchtung neu ausschreiben. Auch die Energieversorgung Leverkusen (EVL) will ein Angebot abgeben, wie Geschäftsführer Rolf Menzel gestern auf Anfrage mitteilte: "Das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass wir den Auftrag auch bekommen werden." Von Peter Korn

Immerhin ist es der EVL zu verdanken, dass es überhaupt ein neues Ausschreibungsverfahren geben wird. Die Vergabekammer Köln hatte dem Einwand des Energieversorgers Ende 2015 nämlich stattgegeben, die Mitbewerber hätten nicht alle anfallenden Kosten in ihren Geboten berücksichtigt.

Die Kammer entschied folglich, dass die EVL zunächst Betreiber der Leverkusener Straßenbeleuchtung bleibt. Die Vergabe dieses Bereiches an das Privatunternehmen Swarco in Berlin ist ungültig. Die neue Ausschreibung soll Klarheit schaffen.

"Uns hat diese Entscheidung die Weihnachtsferien ordentlich versüßt", ließ Menzel gestern nachträglich durchblicken und machte gleich noch eine eigene Interpretation zum etwa 50 Prozent billigeren Swarco-Angebot auf: "Wäre das so bestätigt worden, hätte es ja nur zwei Möglichkeiten gegeben", führte Menzel aus: " Erstens: Die EVL hat die Stadt in den vergangenen 20 Jahre heftig betrogen. Oder zweitens: Die EVL ist zu dumm zum Rechnen." Beides wäre für das Unternehmen kein Ruhmesblatt gewesen, sei aber ja auch nicht der Fall. "Insofern hat uns die Entscheidung der Vergabekammer natürlich bestätigt", sagte Menzel gestern abschließend. Die Entscheidung, ob dies ausreiche, um letztlich auch den Auftrag an Land zu ziehen, könne man nun in aller Ruhe angehen und abwarten.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Leverkusen: EVL will neues Angebot für Straßenbeleuchtung abgeben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.