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Leverkusen
Ex-Fußballstars Klinkert und Witeczek beim TVW

Leverkusen. In Frankreich läuft die Fußball-Europameisterschaft, und auch junge Fans verfolgen im Fernsehen begeistert die Spiele der Nationalelf. Damit sie aber nicht nur Sportlern im Fernsehen zuschauen, sondern sich auch selbst in Bewegung setzen, initiiert die Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg seit zehn Jahren die "Bolzplatztour" parallel zu Europa- und Weltmeisterschaften. Von Ina Bodenröder

Jetzt machte sie Station auf dem Sportplatz am Scharweg. 60 Kinder der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Witzhelden durften mit den ehemaligen Fußballprofis Michael Klinkert und Marcel Witeczek trainieren.

"Wir schreiben die Grundschulen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis sowie in Leverkusen immer vorher an. Sie können sich dann bewerben", berichtete AOK-Sprecherin Annette Muckenhaupt.

Für die GGS Witzhelden habe sich die Krankenkasse diesmal entschieden, weil mit ihr seit vielen Jahren auch das Projekt "Gesund macht Schule" laufe. Um die Bewerbung gekümmert hatte sich Lehrer André Steinigeweg, der zugleich Trainer beim örtlichen VfL Witzhelden ist. "Für uns sind Sport und Bewegung sehr wichtig, weil wir bei den Kindern immer häufiger Bewegungsdefizite feststellen", sagte Schulleiterin Birgit Jürgens zu der Motivation, mit der gesamten Schule den Vormittag auf dem Sportplatz zu verbringen. Das Interesse sei durch die Europameisterschaft ohnehin gerade groß, so dass man den Motivationsschub in Richtung Bewegung nutzen wolle.

Die Schule hat in den vergangenen Jahren aus diesem Grund bereits zahlreiche Kooperationen mit verschiedenen Sportvereinen angestoßen. "Fußball aber lässt sich am besten und einfachsten in die Freizeit integrieren. Zwei Jacken auf den Boden gelegt, und schon hat man im Garten ein Fußballtor, auf das die Kinder schießen können", sagte Jürgens. Dass Fußball nicht nur was für Jungen ist, bewiesen gestern Nathalia, Naja, Marie und Deborah. Die Mädchen der Klasse 1b waren begeistert vom sportlichen Vormittag auf dem Fußballfeld. Einig waren sie sich, dass ihnen das Tore schießen mit Zeitmessung am besten gefallen habe. Naja hatte dabei sogar einen kleinen Heimvorteil: "Ich gehe immer mit meinem Onkel Robin auf den Fußballplatz. Dann versuche ich ihm den Ball wegzunehmen", erzählte die Sechsjährige begeistert.

Quelle: RP
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