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Leverkusen
Fahrversuche im National Express

Das halten die Pendler vom neuen RE7 - National Express Rail
Das halten die Pendler vom neuen RE7 - National Express Rail FOTO: UM
Leverkusen. Die ersten regulären Fahrten bieten Komfort, aber auch Probleme. Seit Sonntag rollen die neuen blau-weißen Züge der britischen National Express Rail durch den Opladener Bahnhof. Die ersten Fahrgäste haben Stärken und Schwächen des Konkurrenzanbieters zur Deutschen Bahn beobachtet.

Da ist das Elternpaar Ines Wester und Alexander Schlatter, die am Montag mit ihrer sieben Wochen jungen Tochter Louana im Kinderwagen den neuen Zug besteigen möchten. Zwar senkt sich die Einstiegsplattform etwas ab. Mit dem Kinderwagen bleibt der Einstieg aber sogar zu zweit beschwerlich.

Die letzte Fahrt des RE7

Der Wagen lässt sich zwar auf die Einstiegsplattform ohne fremde Hilfe hieven. Doch weiter geht es nicht. Wester muss das Vorderrad des mit beiden Händen anheben, während ihr Mann das Gefährt noch mit anhebt. Immerhin haben es die Drei in den Zug geschafft: Es kann zum Familienausflug nach Rheinland-Pfalz gehen.

Aber ohne Fahrschein, denn der Kartenautomat auf dem Bahnsteig ist defekt: "Ich habe ein Handyfoto für den Schaffner davon gemacht", sagt Alexander Schlatter.

Hilflos bleibt eine junge Frau mit Koffer und Tasche auf dem Bahnsteig zurück. Erfolglos hat sie während der Haltezeit des neuen Zuges am Opladener Bahnhof versucht, die Türe aufzudrücken. Aber nichts regt sich, der Zug fährt ohne sie ab. Kein Zugbegleiter eilt zur Hilfe.

(gt)
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