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Leverkusen
Familienfest - für Augen, Ohren, Gaumen

Leverkusen. Aus einem einmaligen Ereignis ist längst eine feste Einrichtung und inzwischen sogar Leverkusens größtes "Familienfest International" geworden. Zur Eröffnung des 22. "Schlebuscher Wochenendes" am Samstag erinnerte Hans-Peter Teitscheid von der Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch an die Ursprünge, mit der die Eröffnung der Fußgängerzone gefeiert werden sollte. Nun präsentierten sich dort erneut zahlreiche Organisationen, darunter auch die Leverkusener Städtepartnerschafts- und dem Integrationsrat angeschlossene Kulturvereine, die Spezialitäten ihrer Herkunftsländer anboten. Am koreanischen Stand konnte das Nationalgericht "Kimchi", scharf eingelegter Chinakohl, ebenso gekostet werden wie "Gimbab", Seetangrolle mit Reis, Gemüse und Ei. Von Gabi Knops-Feiler

Zeitgleich sorgten Schulen und Sportvereine auf der Bühne am Arcadenplatz mit Musik, Tanz, Sport und Folklore für ein attraktives Programm. Während sich die Kulturvereine mehr ums leibliche Wohl kümmerten, eröffnete die Bläsergruppe der Gesamtschule Schlebusch Klasse 7c den Ohrenschmaus mit dem Lied "Freude, schöner Götterfunken". Etwas fürs Auge boten die Vorführungen der "Schlebuscher Pänz", des Kinder- und Jugendtanzcorps der KG Grün-Weiß Schlebusch. Mit Spaß und Artistik war die Zirkus-AG der Gesamtschule unter Leitung von Felix Lang vertreten. Tänze zeigten die Kinder der Astrid Lindgren Schule (Steinbüchel) und der Offenen Ganztagsschule Im Kirchfeld (Lützenkirchen). Dass auch Gruppen aus Opladen und Leichlingen vertreten waren, freute Teitscheid besonders. Leverkusener Schulen informierten an einem Gemeinschaftsstand über ihr Flüchtlingsprojekt. Die Gruppe "Clapstick" der Musikschule Leverkusen trommelte auf alten Fässern. Und die Werbegemeinschaft bot die ersten Schlebusch Kalender 2016 an, auf denen Fotos aus über 100 Jahren Schlebusch zu sehen sind.

Am Samstag gab es beim "Italienischen Abend" mit dem Duo "Mangrios" große italienische Hits und typische Ohrwürmer wie Azzuro und Volare. Am Sonntag waren weitere Gruppen zu Gast, unter anderem auch die seit über 50 Jahren existierende Jagdhornbläsergruppe der Kreisjägerschaft unter Leitung von Ansgar Faust. Eingangs hatte Bezirksvorsteher Frank Schönberger Schlebusch als einen Ort bezeichnet, in dem die Bewohner immer wieder gerne feierten und besonders stolz auf ihren Stadtteil seien. Wie Recht er damit hatte.

Quelle: RP
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