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Leverkusen
Fast schon Olympische Spiele im Freizeitbad CaLevornia erlebt

Leverkusen: Fast schon Olympische Spiele im Freizeitbad CaLevornia erlebt
Julian versucht es mit der Methode Bauchrutschen: Das bringt Tempo und Punkte für den Wettkampf. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Als Julian bei der "CaLevorniade" an den Start ging, hatte er vor allem ein Ziel: "Ich möchte etwas gewinnen." Schon im Vorjahr hatte der neunjährige Schüler aus Frechen an dieser Art von Olympischen Spielen im Freizeitbad "CaLevornia" teilgenommen, war aber leer ausgegangen. Von Gabi Knops-Feiler

Zumindest hatte er keinen der vier Hauptpreise, einen Gutschein fürs Schwimmbad, gewonnen. Nun gab er alles. In Begleitung von Großvater Nikolaus Rath (66) aus Worringen absolvierte er eine "caLevornische" Disziplin nach der anderen. Anstelle von sechs gab es erstmals sogar zehn Stationen, an denen es sportlich, aber vor allem spaßig zur Sache ging. Neu dabei waren unter anderem Limbo, Torwandschießen und die Trendsportart "Slackline", bei der man sich ähnlich wie beim Seiltanz bewegt. Neben dem zwischen zwei Bäumen gespannten Schlauchband wartete Sportpark-Mitarbeiterin Tiina Ripatti, um Hilfestellung zu geben.

Wegen des idealen Badewetters, sagte sie, sei mit rund 200 Kindern zu rechnen. Das war nicht immer so, vor zwei Jahren wurde der Wettbewerb wegen Regens abgesagt. An der Limbo-Stange war Julian schon lange nicht mehr allein. Mit ihm wetteiferten nun auch Amy (4) und Jolina (5), die Stange zu unterqueren, ohne sie zu berühren. Bei 1,50 Meter konnten alle locker durchlaufen. Bei 50 Zentimeter krabbelten sie. An der Tauchstation mussten Ringe aus dem flachen Wasser des Kinderbeckens geholt werden. Beim Wassertransport bekam derjenige die meisten Punkte, der es schaffte, möglichst viel Wasser mit einem Förmchen aus einem großen in einen kleinen Behälter zu bringen.

An der Station "Zielwerfen" auf der Beachvolleyball-Anlage ging es darum, einen Ball in einen von drei Eimern zu treffen. Alle zehn Minuten startete das "Entenrennen" im Strömungskanal. Für Jana, eine von sechs Studenten des Animationsteams, war es schwer, den Überblick zu behalten. Ein Kind durfte den Wettbewerb auf jeden Fall wiederholen. Die Mutter hatte protestiert, weil ein anderes Kind die Ente ihrer Tochter festgehalten hatte. "Wir kommen oft hierher, weil das Bad für uns ideal ist und eine sehr schöne Außenanlage hat", erzählte der Opa von Julian auf dem Weg zur Wasserrutsche.

Dort hatte der Junge nicht nur viel Spaß, sondern stellte sich auch sehr geschickt an, während er den Berg auf dem Bauch hinab glitt. Von Animateur Fabian erhielt er dafür die höchste Punktzahl. Letztlich schaffte es Julian wieder nicht zum Sieger und somit zum neuen "Cali-King". Mit Teilnehmerurkunde und Gummibärchen war er aber ziemlich zufrieden.

Quelle: RP
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