| 17.36 Uhr

Feuerwehr rückte aus
Sturm entwurzelt Bäume in Leverkusen

Feuerwehr in Leverkusen wegen Sturm Burglind im Einsatz
Die Feuerwehr rückte nach dem Sturm wegen umgestürzter Bäume aus. FOTO: Feuerwehr Leverkusen
Leverkusen. Der Sturm durch Tief "Burglind" fegte am Morgen über Leverkusen und sorgte für insgesamt 15 Einsätze der Feuerwehr. Im ganzen Stadtgebiet waren Bäume umgestürzt.

Sturm "Burglind" hat die Einsatzkräfte auch in Leverkusen beschäftigt. Bereits ab 5.43 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr zu einer Reihe von Schadenfällen aus, bei denen aber niemand verletzt wurde. Los ging es laut Auskunft der Polizei mit einem umgefallenen Baum in Manford an der Scharnhorststraße. An der Rheinallee wurden kurz darauf zwei weitere umgestürzte Bäume und eine am Boden liegende Baustellenampel gemeldet. Um 7 Uhr lag in Lützenkirchen an der Von-Knoeringen-Straße/Ecke Im Holzhausen ein Bauzaun auf der Fahrbahn. Gegen 7.50 Uhr alarmierten Passanten die Einsatzkräfte, weil Teile von verwehten Weihnachtsbuden den Eingang zu den Luminaden versperrten. Die Buden wurden daraufhin abgebaut.

Um 8.50 Uhr meldeten Anwohner in Wiesdorf an der Dönhoffstraße umherfliegende Dachziegel, die mehrere Autos beschädigt hatten. Knapp zwei Kilometer Luftlinie entfernt in der Straße Im Ratherkämp stürzte kurz darauf ein Baum auf die Fahrbahn und beschädigte dabei zwei geparkte Autos und eine Hausfassade. Ebenfalls zwei Autos begrub ein umstürzender Baum gegen 9 Uhr in Bergisch-Neukirchen an der Burscheider Straße unter sich und schließlich stürzte auch an der Ecke Richard-Wagner-Straße/Hans-Sachs-Straße gegen 9.25 Uhr noch ein Baum auf einen abgestellten Pkw.

Branddirektor Hermann Greven warnte nach dem Unwetter weiter vor herabfallenden Ästen. FOTO: Uwe Miserius (Archiv)

Die Rheinfähre in Hitdorf stellte kurz vor neun Uhr ihren Betrieb wegen des Sturmes vorübergehend ein. Rund zwei Stunden später fuhr sie schon wieder.

Auch der Bahnverkehr von National Express lief wegen des Sturms zeitweise nicht. Am frühen Morgen, kurz vor sieben Uhr, stoppte ein Ast auf der Oberleitung einen Zug des Unternehmens zwischen Leverkusen Schlebusch und Köln. Anschließend lief der Verkehr auf der Strecke zunächst eingleisig. Am Mittag war die Störung laut National Express Pressesprecher Daniel Prüfer behoben.

Das  Stadtgebiet Leichlingen blieb von den Folgen des Sturms weitgehend verschont. Am Sieferhof war gegen 8 Uhr am Dienstagmorgen Regenwasser in eine Reithalle geschossen und hatte den Innenraum geflutet. Rund zehn Zentimeter hoch stand das Wasser nach Auskunft der Feuerwehr, die mit zwei Pumpen etwa eine Stunde brauchte, um die Halle wieder trocken zu legen. Auf der Sonne (Landesstraße 294) war am Morgen zudem ein Baum umgestürzt und blockierte teilweise die Fahrbahn und den Gehweg. Auch dorthin rückte die Feuerwehr aus und beseitigte das Hindernis.

Eine Übersicht über Ausfälle und Verspätungen bei der Bahn in NRW nach dem Sturm gibt es hier.

(bero/woa)
 
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