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Leverkusen
Frauenring begrüßt härtere Strafen für Sexualstraftäter

Leverkusen. Druck auf die PolitikerInnen aller Fraktionen in Berlin machte der Deutsche Frauenring Leverkusen mit seinem Schreiben zum Thema "Nein heißt Nein!" zur Reform des Sexualstrafrechts. Und es wurde mit Erfolg gekrönt. Die Leverkusener Frauen konnten sich über das positive Abstimmungsergebnis freuen und feierten mit vielen anderen Frauenverbänden, dem Frauenrat und den Politikerinnen die Einigung auf "Nein heißt Nein!" im Sexualstrafrecht.

"Wir haben lange dafür gekämpft und sind nun am Ziel. Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen wird gestärkt. Der Deutsche Bundestag hat einstimmig die Reform des Sexualstrafrechts beschlossen!", freut sich Elisabeth Strauss aus dem DFR Vorstandsteam.

Mit der Einführung zweier neuer Tatbestände werde die sexuelle Selbstbestimmung umfassend geschützt. Und mit dem Straftatbestand "sexuelle Belästigung" (§184 i STGB-E) könne jetzt das "Grappschen" angemessen bestraft werden. "Denn auch in unserer Stadt gibt es weiterhin Angsträume und eine Zunahme an häuslicher Gewalt. Mit diesem Ergebnis von "Nein heißt Nein!" hoffen wir der Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen eine Abschreckung entgegen zu stellen und mehr Sicherheit in unserer Stadt zu ermöglichen."

(sug)
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