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Leverkusen
Freiwilligenzentrum wirbt mit Postkarten Nachwuchs

Leverkusen. Seit einem Jahr lenkt Martina Dräger im Auftrag der Caritas das Internationale Café in der Sandstraße; Rosemarie Weber ist Leiterin von 34 "Grünen Damen" des Remigius-Krankenhauses; Günter Klein spielt Gitarre und singt mit Bewohnern von Seniorenheimen.

So unterschiedlich die Tätigkeiten dieser Drei sind, sie haben eines gemeinsam: Sie engagieren sich ehrenamtlich. Weil Dr. Waltraud Liesenklas vom Freiwilligenzentrum "Lupe" das Potenzial an Ehrenamtlern noch lange nicht erschöpft sieht, geht die Lupe neue Wege. Postkarten mit der Frage "Lust auf Ehrenamt?" und Beispielen aus der Senioren-, Kinder- und Jugendarbeit sowie Flüchtlingshilfe sollen bei der Suche nach Verstärkung helfen.

Auf diese Weise will sich das Freiwilligenzentrum, das seit 20 Jahren in Schlebusch ansässig ist, auch bekannter machen. Viele Menschen wüssten nicht, sagte Liesenklas, dass die Lupe seit einem Jahr auch im Quartierszentrum des CBT-Wohnhauses Upladin zu finden ist und dort dienstags von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde anbietet. Wo können sich Interessenten engagieren? Welche Ehrenämter gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet die Lupe, die Menschen in die Aufgaben vermittelt.

Hilfe für die Postkartenaktion kam von Quartiersmanagerin Astrid Gruska. Sie richtet ihr Augenmerk auf Menschen, die in den Ruhestand gehen und überlegen, was sie mit ihrer Freizeit anfangen können. Zudem halfen andere Akteure. So agierte Willy Borgfeldt (Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer Leverkusen) als Fotograf; Dräger zeichnete eine Anfahrtsskizze zum Quartierszentrum. Denn dass das schlecht zu finden ist, weiß auch Olaf Bender vom CBT-Wohnhaus: "Daran müssen wir arbeiten, in welcher Form auch immer."

(kno)
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