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Leverkusen
Friedhofslinden und Wildwuchs am Weiher weichen

Leverkusen. Fünf Linden sollen jetzt auf dem Friedhof in Lützenkirchen gefällt werden: Dazu soll die Bezirksvertretung III in ihrer nächsten Sitzung am 3. Dezember ihre Zustimmung geben. Nachpflanzungen für die entfallenden Linden soll es aber "aus Platzgründen", wie die Verwaltung argumentiert, nicht geben.

Auch wird dies von "der Verfügbarkeit der erforderlichen Haushaltsmittel" abhängig gemacht. Die zur Fällung vorgeschlagenen Linden seien stark geschädigt, sie wiesen Faulstellen und Pilzbefall auf. Außerdem müssten weitere Bäume noch in den Wintermonaten und damit noch vor der am 1. März beginnenden Vogelschutzsaison gefällt werden, kündigt die Verwaltung bereits vorsorglich an. Linden würden übrigens generell auf Friedhöfen nicht mehr gepflanzt, da sie durch ihr Wurzelwerk für Sargbestattungen hinderlich sein könnten. Die weiteren Baumfällungen kündigt die Verwaltung an für den Altern Grenzweg (eine Baumhasel), den Schlosspark (eine Linde), Karl-Carstens-Ring (eine Eiche), Linienstraße (eine Linde), Willy-Brandt-Ring (Baumhasel) und im Wuppermannpark (eine Rosskastanie) an.

Und am Ophovener Weiher soll der Wildwuchs noch in diesem Winter zurückgeschnitten werden. Denn dort seien sogar "Angsträume" entstanden, heißt es in der Vorlage zur Bezirksvertretung III. Nach dem Freischnitt soll das Wegenetz von Ophovener Weiher bis zum Mathildenhof saniert und erneuert werden. Über die Finanzierung wird aber noch beraten.

(gt)
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