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Leverkusen
Frischzellenkur für die Grünanlage Unstrutstraße

Leverkusen: Frischzellenkur für die Grünanlage Unstrutstraße
Niegelnagelneu glänzende Spielgeräte sollen Familien in den Mini-Park an der Unstrutstraße in Rheindorf locken. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Sie war ein wenig in die Jahre gekommen, die kleine Grünanlage aus den 1960er Jahren an der Unstrutstraße in Rheindorf. Seit ein paar Tagen kommt das Grün aber ziemlich modern daher: Der Fachbereich Stadtgrün verpasste der Anlage eine Frischzellenkur.

In dem Mini-Park wurden die Wege erneuert und die Spielbereiche anders zugeschnitten und ausgebaut.

Es gibt im Kernbereich einen Rundweg mit neuen Sitzmöbeln. Die alten Betonplatten auf den Wegen wurden durch wassergebundene und zum Teil gepflasterte Wege ersetzt und ordentlich durchforstet, damit es wieder einst angedachte Sichtbezüge geben kann. So sollen auch mögliche Angsträume durch wuchtige Sträucher verschwinden.

Damit sich größere und jüngere Kinder beim Spielen nicht in die Quere kommen und keine Zankereien über das, was gespielt wird, entstehen, wurde ein separater Kleinkinderspielbereich angelegt.

Ältere Heranwachsende werden durch das neue Spielgelände auf dem Areal der ehemaligen BMX- und Rollschuhbahn angelockt, der mit Jugendbänken ausgestattet ist. Und auf dem Hügel soll ein Klettermast für Jugendliche Anreiz bieten, sich zu bewegen.

Für die 200 000 Euro, die das zeitgemäße Aufhübschen der Anlage gekostet hat, haben Fachbereichsleiter Lothar Schmitz, sein Team und die ausführende Firma noch mehr verschönern können: Die Randeinfassung des vorhandenen Spielbereichs wurde erneuert, im Herbst wird im Rutschen-Auslaufbereich noch ein weiteres Spielgerät aufgestellt, der Kleinkinderspielbereich wurde eingezäunt, die gepflasterten Wege bis an die Spielbereiche herangeführt, damit Mamas, Omas und Co. auch mit Kinderwagen und ebenso Menschen mit Gehbehinderung guten Zugang zum Gelände haben.

Für spielbegeisterte junge Besucher gibt's im Kleinkinderbereich zwei Rutschen für junge Leute ab zwei Jahren, zwei Federtiere, einen Balancierbalken, eine Wippe und eine Doppelschaukel.

Die Spielgeräte können auch von Kindern mit Behinderungen mitbenutzt werden, weist die Stadt hin. "Der Gedanke der Inklusion wurde in der Gesamtplanung berücksichtigt", heißt es. Diese war 2010 beschlossen worden.

(LH)
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