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Leverkusen
Gemeindefest am Bielert wurde zur Geburtstagsfete für Förderverein

Leverkusen. "Eigentlich wollten wir in diesem Jahr nur ein ganz kleines Gemeindefest feiern", erzählte Pfarrer Martin Weidner, "doch KiJu hat das ein wenig verändert". Denn KiJu, der Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde, feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: "Seit mehr als 20 Jahren fördert KiJu Projekte, Ausflüge oder Spielzeug für die Kinder in der Gemeinde. Es ist schön zu sehen, dass dies jetzt schon seit zwei Jahrzehnten so gut funktioniert", berichtet Tobias Falke, Vorsitzender des Vereins. Dabei sei er vor zwei Jahren in das Amt reingerutscht. Man war auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden, da die Vorgängerin durch einen Umzug nicht mehr zur Verfügung stand. Wäre Falke, selbst Vater zweier Kinder, nicht eingesprungen, hätte der Verein womöglich schließen müssen. Von Sven Adler

Beim Gemeindefest dankten die Kinder mit glücklichen und erstmal überraschten Gesichtern. Eine acht Meter hohe und zwölf Meter lange Riesenrutsche stand für die Pänz plötzlich nach dem Erntedankgottesdienst, den Pfarrerin Dagmar Jetter mit den Kindergarten-Kindern "Am Bielert" vorbereitete, auf der benachbarten Wiese. Mit Dosenwerfen und kleinen Geschenken war das Gemeindefest für die Kinder ein großer Erfolg. Zum Beispiel für die sechsjährige Mirjam, die beim Dosenwerfen alle zehn Dosen abräumte: "Mit dem letzten Wurf habe ich es gerade noch so geschafft", sagte sie während sie sich aus der "Schatzkiste" ihren Preis aussuchte. "Natürlich freuen wir uns, dass unser Programm von den Kindern gut angenommen wird", sagte Falke weiter, "und es ist schön zu sehen, dass in der Gemeinde für die Kinder, die unser kostbarstes Gut, unsere Zukunft sind, viel angeboten wird."

Kantor Michael Porr führte unter anderem mit dem Kinderchor das Theaterstück "Der graue Zauberknopf" auf, die Kindergottesdienstmitarbeiter servierten alkoholfreie Cocktails, ein Gemeindemitglied führte ein nostalgisches Schattentheater auf, und der Kindergarten bot ein buntes Spiele-Programm an. "Dennoch würde ich es begrüßen, wenn wir in der Gemeinde noch enger zusammenarbeiten würden. Manchmal vermisse ich die Verbundenheit zwischen Jung und Alt", merkte Falke kritisch an. "Da verlaufen dann oftmals viele gute Ideen im Sand. Da sollten wir in den nächsten Jahren unbedingt daran arbeiten."

Generell war für den Verein KiJu am vergangenen Sonntag viel zu tun. Zwar sei der Verein mit rund 70 Mitgliedern sehr klein, da allerdings für die Kinder und Jugendlichen viel erreicht werden soll, müsse man jede Chance nutzen, um sich zu präsentieren. Während Falke KiJu beim Gemeindefest in Opladen vertrat, war die stellvertretende Vorsitzende Nicole Richartz im Kindergarten Arche Noah in Lützenkirchen beim "Tag der offenen Tür" aktiv.

Quelle: RP
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