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Leverkusen
Gepäckdiebe: einer abgeschoben, einer in Haft

Leverkusen. Die Polizei hat am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben zwei Gepäckdiebe in Leverkusen gestellt. Bei weiteren Ermittlungen durch die Bundespolizei wurde ein Täter abgeschoben. Der zweite Tatverdächtige ging in Untersuchungshaft.

Die beiden polizeilich bekannten Männer waren am frühen Morgen im Regionalexpress von Bochum in Richtung Köln auf Diebestour gegangen. Beim Halt in Leverkusen-Mitte griffen sie den Rucksack eines 59-jährigen Reisenden und flohen aus dem Zug.

Im Leverkusener Stadtpark konnten die beiden Männer durch Beamte der Polizeiinspektion Leverkusen festgenommen und im Anschluss an die Bundespolizei übergeben werden.

Bei den weiterführenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den 29-jährigen Algerier bereits Maßnahmen vorgesehen waren, die seinen Aufenthalt in Deutschland beenden sollten.

Daraufhin wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft auf eine Vorführung vor dem Haftrichter verzichtet. Der Mann wurde der Polizei zufolge bereits am Mittwoch in sein Heimatland Algerien abgeschoben.

Bei dem 31-jährigen Marokkaner stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass er schon mehrfach wegen verschiedener Delikte im Gefängnis gesessen hatte. Er gestand bei seiner Vernehmung die Tat und kam nach richterlicher Anordnung in Untersuchungshaft, teilt die Polizei Köln mit.

Jetzt muss ein Richter in einem Strafverfahren entscheiden, wie es mit dem Mann weitergehen soll und ob er in Deutschland bleiben darf.

(sug)
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