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Leverkusen
Geschäft und Wohnen Reuterstraße

Leverkusen. Der CDU-Ortsverband Schlebusch/Alkenrath hat eine Lösung für das Konfliktthema "Rewe-Supermarkt" an der Reuterstraße (liegt nahe Willy-Brandt-Ring/B 51). An diesem Standort Reuterstraße könnte mit einer Bebauung - ähnlich dem "Karree im Dorf" - ein "gesunder Mittelweg gefunden werden, um so die vorhandene Lücke zwischen Wohnbebauung und Einzelhandel als Nahversorgung schließen zu können". Dies stelle eine neue Idee für die bauliche Entwicklung der Reuterstraße dar.

Grundsätzlich sei es "höchst erfreulich, wenn große Firmen am attraktiven Standort Schlebusch investieren wollen!", schreiben die Christdemokraten.

Der Vorstand des CDU-Ortsverbands unterstütze die derzeit laufende städtische Prüfung, welche Auswirkungen ein Supermarkt für Schlebusch und Waldsiedlung hat. Die CDU-Vorstände haben nach ihrer Darstellung das Thema also weiterentwickelt. Für den Schlebuscher CDU-Vorstand ist "der Kompromiss aus Wohnbebauung mit integrierter Einzelhandelsfläche" die Lösung der Probleme. "Es kann, idealerweise bezahlbarer, geförderter Wohnraum geschaffen und gleichzeitig die Nahversorgung gesichert werden", teilen die Christdemokraten in einer Presseinformation mit. Und: "Ein schlüssiges Konzept aus Wohnungen und Einzelhandel würde den Siedlungscharakter in diesem Bereich nicht zerstören." Gelöst werden müsse aber noch das Verkehrsproblem, dass die Projekte verursachen werden.

Das Rewe-Supermarktprojekt steht innerhalb der CDU durchaus auch in der Kritik. So fürchtet Ratsherr Bernhard Marewski, dass ein Supermarkt den Geschäften in Schlebusch und Waldsiedlung massiv schaden könnte.

(US)
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