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Leverkusen
Giftköder: PETA setzt Belohnung aus

Tierschützer protestieren in Frankreich
Tierschützer protestieren in Frankreich FOTO: afp, ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
Leverkusen. Bei der Suche nach dem Verantwortlichen für die Giftköder am Oulusee hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland nun eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Am Montag waren vier Hunde vergiftet worden, eine Mischlingshündin starb.

"Der oder die Täter müssen schnellstmöglich gefasst werden, damit Hundehalter ihre Vierbeiner unbeschwert ausführen können", sagt Judith Pein im Namen von PETA. "Die vergifteten Köder können auch andere Tiere und sogar Kinder in Gefahr bringen." Die Polizei und das Leverkusener Veterinäramt hatten Hundefutter und anderen Spuren am Oulusee sichergestellt. Dort waren die Hundebesitzer am Montag spazieren, wenig später litten vier Hunde an schweren Vergiftungserscheinungen.

PETA wirbt für die Einführung eines Meldesystems für Anschläge dieser Art, die so zentral registriert werden. Tierbesitzer könnten so gewarnt werden und die Anzahl der Tierquälerein würden dokumentiert.

Zeugen können sich bei der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221-229-0 melden.

(anch)
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