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Leverkusen
Grillen in Hitdorf: Versuch läuft weiter

Leverkusen. Grillen am Hitdorfer Rheinufer bleibt erlaubt. Zumindest testweise für ein Jahr. Ein Verbot, das von einem Bürger gefordert worden war, lehnte der Bürger- und Umweltausschuss in der jüngsten Sitzung ab.

Die Sauberhaltung am Rheinufer sei vermutlich nie völlig in den Griff zu bekommen, argumentierte Grünen-Ratsherr Gerd Wölwer, dennoch solle der Versuch fortgeführt werden. Gescheitert ist auch ein Antrag der Bürgerliste. Demnach sollte sich der Stadtrat über neue Erkenntnisse zur Feinstaubbelastung und deren Gesundheitsfolgen bei Bundestagsmitglied Karl Lauterbach informieren.

Das städtische Beratungspapier zu Luftreinhalte-Maßnahmen in Leverkusen erhielt die Zustimmung aller Parteien. In dem Katalog sind unter anderem Vorhaben wie eine befristete Tempo-Beschränkung mit intensiver Überwachung der Autobahn A 3, optimierte Verkehrsführung mit Umsetzung von Tunnellösungen an A 1 und A 3, Erhöhung der Lärmschutzwände und Reduzierung des Lkw-Verkehrs durch geänderte Routenwahl genannt.

Der Plan beruht auf Vorgaben der Bezirksregierung Köln, weil die Grenzwerte für Stickstoffdioxide im Bereich der Gustav-Heinemann-Straße mehrfach überschritten worden waren. Grund zur Freude haben Inhaber von Schüler- oder Semestertickets, die ihre Fahrräder kostenlos in Bussen und Bahnen mitnehmen möchten. Der Zustimmung voraus gingen Wortgefechte. Peter Ippolito (SPD) vertrat die Meinung, die Aufstellung von zusätzlichen Fahrradboxen im Stadtgebiet sei die bessere Lösung.

Wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski wies auf Kapazitätsprobleme hin, denn auch Mütter mit Kinderwagen oder Rollis wollten mitgenommen werden. Aber das angedachte Fahrradverleihsystem könne zur Entlastung beitragen.

(kno)
 
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