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Leverkusen
Großrazzia gegen Rocker - Wohnung durchsucht

Razzia gegen Hells Angels in 16 NRW-Städten: Verbot von Rockern aus Erkrath
Leverkusen. Bei einer Großrazzia gegen den Erkrather Rockerverein "Hells Angels MC Concrete City" sowie die Teilorganisation "Clan 81 Germany" ist auch in Leverkusen eine Privatwohnung durchsucht worden.

Einsatzkräfte fuhren gestern am frühen Morgen an der Wohnung an der Lützenkirchner Straße vor und verschafften sich Zugang, berichtet die Polizei. Zu möglichen Festnahmen konnte sie gestern noch keine Angaben machen.

Die Durchsuchung war Teil eines großangelegten Polizeieinsatzes in 16 NRW-Städten. Innenminister Herbert Reul hatte die beiden Rockervereine verboten und aufgelöst. Mehr als 700 Polizeibeamte durchsuchten unter der Führung des Polizeipräsidiums Essen ab den frühen Morgenstunden mehr als 50 Wohnungen und Geschäftsräume des Vereins und seiner Unterstützer. Landesweit unterwegs waren neben schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommandos aufgrund der "Gefährlichkeit einiger Rocker" Experten für Organisierte Kriminalität und Steuerhinterziehung des Landeskriminalamts.

Razzia gegen Rocker in NRW FOTO: Oliver Wiegand

Im Vergleich zu anderen Großstädten ist die Rockerszene in Leverkusen überschaubar. Für Aufsehen sorgten wiederholte Razzien in einem Clubheim der "Bandidos" an der Mülheimer Straße in Schlebusch. "Bandidos" und "Hells Angels" sind verfeindet. Wie groß die Schlebuscher Gruppe sein soll, ist schwer zu schätzen. Mutmaßungen zufolge geht es um einen Kreis von zehn Personen.

(bu)
 
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