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Bergisch Neukirchen
Grundstein für Kita am Platanenweg

Bergisch Neukirchen: Grundstein für Kita am Platanenweg
Der Neubau am Platanenweg ist für 45 Kinder konzipiert. FOTO: Miserius
Bergisch Neukirchen. "Kindergartenarchitektur muss nicht bunt sein", sagt Architekt Holger Kirsch. Das werde die Einrichtung schon durch die kleinen Nutzer. Der Fachmann kennt sich aus, schließlich hat er in den letzten 15 Jahren - ausgenommen seiner Zeit als Vorjahres-Prinz im Kölner Dreigestirn - zahlreiche Kindergärten für das Erzbistum errichtet. Auch der Neubau am Platanenweg 5 in Bergisch Neukirchen folgt diesem Prinzip. Von Gabi Knops-Feiler

Jetzt war Grundsteinlegung. Pfarrer und Stadtdechant Heinz-Peter Teller - er feierte an diesem Tag seinen Geburtstag und bekam bei der Gelegenheit gleich ein Ständchen - segnete die Zeitkapsel im Beisein der Gemeinde. Kinder durften die Hülse anschließend in den Grundstein legen.

Die ersten Ausbaupläne entstanden 2012. Von einer Erweiterung des bestehenden Montessori-Kinderhauses in der Gemeinde Heilige Drei Könige riet das Bistum aber dringend ab. Nach Prüfung der Bausubstanz gab es zu viele Mängel. Einen Neubau, beschrieb Peter Baber, stellvertretender Kirchenvorstands-Vorsitzender, konnte die Gemeinde alleine aber nicht stemmen. Unterstützung kam schließlich vom Erzbistum, Landschaftsverband Rheinland und der Stadt Leverkusen. "Ohne Unterstützung der Stadt", bedankte er sich beim städtischen Beigeordneten Marc Adomat, "wäre das nicht zu realisieren gewesen." Die Gesamtkosten belaufen sich einschließlich Ausstattung auf rund 1,9 Millionen Euro.

Läuft alles nach Plan, soll die Übergabe an das Kinderhaus und Einrichtungsleiterin Renate Haas im September 2017 folgen. Der Neubau am Platanenweg 5 ist für 700 Quadratmeter Nutzfläche und zwei Gruppen mit insgesamt 45 Kindern konzipiert. Die Gruppenräume sind nach Osten orientiert und so gestaltet, dass künftig alle Formen möglich sind. Mehrzweck- und Turnraum befinden sich, ebenso wie der Personalbereich, im Untergeschoss. Durch einen nachrüstbaren Aufzug kann das Gebäude barrierefrei gestaltet werden.

Mit Positionierung und Material wird ein Brückenschlag zum bestehenden Gemeindezentrum hergestellt. Das Erzbistum plant, das Grundstück des alten Montessori-Hauses zu vermarkten und voraussichtlich mit Doppelhäusern für junge Familie zu bebauen. Deshalb auch die Auflage an den Architekten, so wenig Platz für den Neubau wie möglich zu verwenden, damit das Bistum genug Restfläche hat.

Quelle: RP
 
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