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Leverkusen
Gute Geschäfte auf dem 38. Schlebuscher Adventsmarkt

Leverkusen: Gute Geschäfte auf dem 38. Schlebuscher Adventsmarkt
Das kultige Warmgetränk gehört einfach dazu: Karl-Heinz Kiautsch (3. v. l.) aus Schlebusch hatte seine Familie auf einen Glühwein eingeladen. FOTO: Miserius, Uwe (mise)
Leverkusen. Glühwein wollten nicht so viele Besucher haben, bei geradezu warmen zwölf Grad am vierten Adventswochenende. Aber alle anderen Produkte waren stark nachgefragt beim 38. Schlebuscher Adventsmarkt am Samstag und verkaufsoffenem Sonntag, organisiert von der Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch in Zusammenarbeit mit dem Leichlinger Veranstalter Georg Ott. Von Gabi Knops-Feiler

So mancher Käufer war besonders angetan von den Duftwürfeln bei Anja Laux und den Schokoladenspezialitäten bei Sabine Bonn. "Schokolade - Glück, dass man essen kann", warb die Konditorin aus Köln, die bestätigte, mit dem Geschäft "sehr zufrieden" zu sein. Noch besser lief es bei Reinhard Messow, der "Lichtvariationen" mit den Motiven der Schlebuscher Sankt Andreas-Kirche, Wuppermann-Villa und Gezelin-Kapelle und diverse Schwippbögen anbot, die nach einer Idee des Monheimers Andrè Vinzenz entwickelt worden waren.

Keinen Grund zur Klage hatten ebenfalls Susanne Wagener und Reinhard Kolb. Die Tierliebhaber aus Opladen waren zum ersten Mal beim Adventsmarkt in Schlebusch. Im Vorfeld hatten sie zwei Wochen täglich hunderte Kekse gebacken und zum Teil mit echtem Blattgold verziert. Die Päckchen in Kombination mit Katzen- oder Hundefutter waren als "Last-Minute Geschenk" für Mensch und Tier heiß begehrt.

An beiden Tagen boten rund 40 Händler in der gesamten Fußgängerzone ihre Waren an. Auch der Verein "Leverkusen hilft" war vor Ort und verkaufte künstlerisch gestaltete T-Shirts zugunsten von Flüchtlingen.

Am Sonntag gesellten sich auf dem Arcadenplatz etwa zehn Trödler hinzu. Neben Kunsthandwerk, Schmuck, Honig, Kerzen, Gewürzen oder Mützen gab es auch sechs Stände mit Speisen und zwei mit Getränken. Weihnachtliches verkauften insgesamt sechs Gewerbetreibende. "Zu wenig", meinte eine Käuferin und monierte: "Es gibt nicht viel Neues, mehr Abwechslung würde dem Markt gut tun".

Organisator Georg Ott widersprach: "Die Leute erwarten Weihnachtliches, kaufen aber lieber im Discounter, weil es dort preiswerter ist. Letztlich bleiben die Händler auf ihrer Ware sitzen." Wiederholungen ließen sich nie ganz vermeiden. Ohnehin könne man es nie allen Leuten recht machen. Mehr Händler seien wegen der Sicherheitsvorschriften nicht zugelassen. Ihm sei vor allem wichtig, dass es "weder Überschneidungen noch Konkurrenz zum Einzelhandel" gebe. Überdies gefalle ihm der Adventsmarkt, denn "Schlebusch ist immer nett, vor allem familiär", sagte Ott.

Dieser Meinung war auch ein Ehepaar, das ausdrücklich lobte: "Hier ist es immer hübsch und individuell."

Quelle: RP
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