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Leverkusen
Handelskette soll einen neuen Schulgarten bauen

Leverkusen. Ganz glücklich ist die Schulpflegschaft mit dem Stadtvorhaben, ein Teil des Schulgrundstücks für den Markt zu verkaufen allerdings nicht. In der Korrespondenz mit der Stadt heißt es von Schulleiter Frank Wahl: "Bei den zu veräußernden Flurstücken handelt es sich aber mit Schulgarten und anliegender Wiese um die einzigen noch verbliebenen Grünflächen des Schulgrundstücks. Diese werden in vielfältigen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angeboten... genutzt."

Die Schule knüpft an ihre Zustimmung unter anderm dies:

• Schulpflegschaft, Lehrerkonferenz und Schulkonferenz, Lehrer und Schüler sollen in "die Planungs- und Durchführungsphase des Projekts eingebunden und an den Entscheidungsprozessen der Stadtverwaltung sowie der Rewe Group bzw. der Rewe Koll OHG beteiligt" werden.

• Gutachten, insbesondere zu Verkehr und Emissionen (Schulwegsicherheit, Lärm, Abgase), werden erstellt und die entsprechenden erforderlichen Maßnahmen, auch während der Bauphase, getroffen.

• auf dem verbleibenden Schulgelände werden unter anderem ein neuer Schulgarten, eine Ballspielanlage, zusätzlichen Bewegungs- und Spieleinrichtungen auf dem Schulhof gebaut.

• mit Rewe soll es einen Kooperations-/Sponsorenvertrag geben, der die Unterstützung der schulischen Arbeit regelt,

Und ein weiterer Punkt auf der Liste: Das Finanzvolumen zur Um- und Neugestaltung des Schulgeländes wird deutlich über die bisher angebotenen 50.000 Euro angehoben, schreibt die Schule.

(LH)
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