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Leverkusen
Haus & Grund diskutierte über Mietpreisbremse und Müll

Leverkusen. Die Themen mit M vorne waren drei von mehreren Schwerpunkten der Versammlung des Vereins Haus & Grund in der Stadthalle Bergisch Neukirchen.

Mietpreisbremse Vorsitzender Thomas Gutknecht sagte, dass wegen der aktuellen Mietpreisbremse der für Leverkusen künftig geltende Mietspiegel erhöhten Anforderungen genügen soll. Ein Institut sei dazu mit der Datenerhebung beauftragt. Die Kosten zahlen Stadt, wohnungswirtschaftliche Unternehmen, Haus und Grund und der Mietververein. Ergebnisse sollen bald in kleinem Kreis vorgestellt werden.

Müllgebühren Eine vorerst ausgesetzte neue Müllgebührenordnung hatte für Aufsehen gesorgt, ebenso eine von Haus und Grund beauftragte Studie, aus der Leverkusen als teuerste Müllgebühren-Stadt Deutschlands hervorgegangen war (wir berichteten). "Der Verein befindet sich im intensiven Austausch mit der Spitze der Stadt und der Avea, mit dem Ziel, hier Sparpotentiale zur Senkung der Gebühren auszuloten", merkte Gutknecht an.

Energiesparen Eigentümer sollen laut Gutknecht verpflichtet werden, einen Beitrag zur Enegrie-Einsparung zu leisten. Zur Refinanzierung der Kosten müssten sich die Mieten stark verteuern. "Dies steht im Gegensatz zu den in der Politik erhobenen Forderungen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen." Lösung des Dilemmas: noch offen. Haus und Grund habe erstmal die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung zu bezahlbarem Wohnen "stillgelegt".

Mitglieder 2015 und 2016 gab es Zuwachs - aktuelle zählt der Verein 3250 Mitglieder, hieß es.

(LH)
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