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Leverkusen
Heinemann-Str.: gestern extreme Feinstaubbelastung

Hintergrund: Feinstaub und Umweltzonen: Sieben Fakten
Hintergrund: Feinstaub und Umweltzonen: Sieben Fakten FOTO: ddp
Leverkusen. Miese Luft in Leverkusen: Das Landesumweltamt notierte gestern für die Gustav-Heinemann-Straße eine Feinstaubbelastung von 114 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - fast der dreifache Wert im Vergleich zu Dienstag (42 Mikrogramm).

Beim Landesamt liegt der 114er Wert im Alarmbereich rot für "sehr schlecht", und liegt noch über dem für die viel befahrene Corneliusstraße in Düsseldorf (111), knapp unter dem des Clevischen Rings in Köln (121) und mehr als doppelt so hoch wie der zugelassene Grenzwert von 50 Mikrogramm.

Das Landesamt hat wegen der sehr hohen Feinstaubbelastung in NRW an die Bevölkerung appelliert, unnötige Autofahrten zu vermeiden und auf Ofen- und Kaminheizungen zu verzichten. Feinstaub könne krank machen. Der Grund für die sehr hohen Werte sei die Wetterlage. Wie die Presseagentur dpa berichtet, liegt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine wärmere Luftschicht über einer kälteren. "Das wirkt wie ein Deckel", sagte der Meteorologe vom Dienst, Wolfgang Reiff. Diese sogenannte Inversionswetterlage sei allerdings nicht stark ausgeprägt, sagte der Meteorologe gegenüber dpa weiter.

Leverkusens Umweltdezernent Markus Märtens schloss sich gestern der Aufforderung des Landesumweltamtes an, riet dazu, sich in solchen Lagen auch "keinen körperlichen Anstrengungen auszusetzen" und hatte eine gute Nachricht: Nach Prognosen des Wetterdienstes soll die Feinstaubbelastung bis heute wieder gesunken sein.

(dpa/lnw/LH)
 
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