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Leverkusen
Hitdorer Vereine präsentieren ihre Arbeit erstmals gemeinsam

Leverkusen. Klar, in Hitdorf ist immer was los. Bald feiern die Dreigestirne der KG Hetdörper Mädche un Junge (HMJ) das elfjährige Bestehen der Kostümsitzung. Eine Party mit kölschen und rockigen Tönen steigt deshalb am 19. Juni im Café "Strandgut" am Hitdorfer See. Der Männerchor 1846 Hitdorf rührte bereits die Werbetrommel für sein Kirchenkonzert am 15. Oktober mit dem Don-Kosaken-Chor. Von Gabi Knops-Feiler

Fast zeitgleich traf Bezirksvorsteherin Regina Sidiropulos am Samstag ins Schwarze, als sie bei der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft das neue, 1400 Euro teure Luftgewehr testete, das die Bezirksvertretung für die Jugend aus den kleinen Investitionen angeschafft hat. All das und noch mehr ereignete sich beim Vereinstreffen in der Hitdorfer Stadthalle, bei dem sich (fast) alle 34 Ortsvereine zum ersten Mal gemeinsam in der Öffentlichkeit vorstellten.

Die Idee stammte von der Bezirksvorsteherin, die eigentlich ein Stadtteilfest anregen wollte. Nach sechs Treffen stand fest, das würde nicht gelingen, wohl aber eine gemeinsame Vereinspräsentation. "Unser Anliegen ist es", schilderte Jürgen Hoffmann, Geschäftsführer des für die Organisation zuständigen Dachverbandes Hitdorfer Vereine, "dass sich alle Vereinsvertreter näher kennenlernen." Frei nach dem Klüngel-Motto, das Adenauer mit den Worten "Man kennt sich, man hilft sich" bezeichnete. Das klappte bestens. Persönliche Kontakte wurden bei Kaffee und Kuchen weiter intensiviert. Während die Feuerwehr um Nachwuchs warb, demonstrierte der Geselligkeitsverein mit Korb und Luftballon, wie Kinder-Hahneköppen funktioniert. Madita Zöll, einstige Bezirksschülerprinzessin, traf beim vierten Schlag.

"Wir haben schon vier neue Mitglieder bekommen", beschrieb unterdessen Heinz Gladbach, Vorsitzender des Vereins "Leben in Hitdorf" (LIH). Im Grunde wollten die Vereinsmitglieder sich aber nicht nur gegenseitig, sondern noch lieber die Bevölkerung von ihrem Tun begeistern und überzeugen. Angesichts dessen räumte Hoffmann zu hohe Erwartungen ein. "Mehr Besuch wäre natürlich schöner gewesen", sagte er, wertete den Tag dennoch als sehr guten Erfolg.

Für Prof. Karl Westhoff, stellvertretender LIH-Vorsitzender, steht fest, dass die Folgeveranstaltung intensiver beworben werden muss. "Ich bin optimistisch, dass die Börse im nächsten Jahr in jeder Hinsicht noch besser wird."

Quelle: RP
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