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Leverkusen
Hitdorf: Brinkschulte warnt vor Lockern des Grillverbots

Leverkusen. Eine Lockerung des Grillverbots in Hitdorf oder Rheindorf, wie jetzt von den Stadtteilpolitikern der Bezirksvertretung I befürwortet, hält Heinz Brinkschulte für ein Unding. "Ich selbst habe vor zehn Jahren 480 Unterschriften von Hitdorfern gesammelt, die alle wollten, dass das Grillen am Rhein gestoppt wird", erzählt der Hitdorfer. Sollte der Rat tatsächlich das Grillverbot für einige Bereiche, zum Beispiel die Rheinauen, aufheben, würden zahlreiche Anwohner Sturm laufen, warnt Brinkschulte.

"Das Grillen hatte damals so viele Ratten und anderes Ungeziefer angelockt", berichtet er. "Außerdem ging ohnehin kein Hitdorfer am Rhein grillen. Da saßen Leute von auswärts: aus Monheim, Solingen und anderen Städten."

Die Bezirksvertretung I, die für die Stadtteile Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf zuständig ist, hat die Stadtverwaltung beauftragt, geeignete Grillplätze ausfindig zu machen, die den Brandschutzvorschriften entsprächen. Dort sollen dann - sofern der Rat zustimmt - Mülleimer aufgestellt und regelmäßig geleert werden, damit eben die Plätze durch die Griller eben nicht vermüllt werden.

Die Grünen hatten zudem vorgeschlagen, die Plätze unter anderem von Menschen aus der Beschäftigungsförderung mit Unterständen ausstatten und betreuen zu lassen. Das hielt auch die Mehrheit der übrigen Stadtteilpolitiker für einen gangbaren Weg.

Geregelt ist das öffentliche Grillen in der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in den Straßen und Anlagen der Stadt Leverkusen. Laut Paragraf 12, Absatz 1 besteht im gesamten Stadtgebiet Grillverbot in öffentlichen Anlagen.

(sug)
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