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Leverkusen
"Höhner"-Sänger Krautmacher nimmt die Fähre und kommt zu spät

Leverkusen. Hätte Henning Krautmacher am Sonntag das Fahrrad genommen, wäre er wahrscheinlich schneller gewesen: Der Sänger der kölschen Kultband "Höhner" machte sich aber mit dem Auto auf dem Weg zum Auftritt bei der Opladener Bierbörse - und kam zu spät. An der Rheinfähre Hitdorf, mit der Krautmacher von Köln-Langel aus übersetzen wollte, war so viel los, dass der Sänger mit seinem Wagen eine Stunde lang warten musste. Erst dann ging es für ihn weiter Richtung Konzert.

Die Rheinfähre hatte während der Sperrung der A1-Brücke von Freitagmorgen bis Montagfrüh Hochbetrieb. "Es war drei Tage proppevoll", sagt Fährführer Tan Minh Nguyen. "Wir sind bis in den Feierabend gefahren, im Schnitt bis 21 Uhr. Normalerweise macht die Fähre um 20.15 Uhr Schluss. Der Freitagabend war am schlimmsten", sagt Nguyen. "Das Personal hat die Fähre erst um 22 Uhr verlassen." Am Sonntag habe er selbst erst um 21.30 Uhr Feierabend gemacht. Während der Sperrung fuhr die Fähre ohne Pause durch. Für die Mitarbeiter ist das eine Herausforderung. Es bleibt kaum Zeit, um etwas zu essen oder zu trinken. "Nach solchen Schichten sind wir alle erschöpft", berichtet Nguyen.

Größtenteils waren während der Sperrung Pkw auf der Fähre unterwegs. Lkw sind fast ferngeblieben. "Gott sei Dank", sagt Nguyen. Ein Lkw nimmt den Platz von mehreren Pkw ein: Fahren viele Lkw mit, heißt das: noch mehr Fahrten.

(sef)
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