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Leverkusen/Köln
IG Metall fordert Batteriewerk im Großraum Köln

Leverkusen/Köln. Der mögliche Umschwung in der Autoindustrie - weg vom Verbrennungsmotor und hin zu Elektro-Mobilen - kann riesige Auswirkungen für die Zulieferunternehmen in Leverkusen, Burscheid und überhaupt im Kölner Raum haben. Für die Produzenten von Kolbenringen, Auspuffanlagen, Ansaugrohren und anderen Teilen werden große Auftragsbereiche für nicht mehr benötigte Motoren wegbrechen. Die Industriegewerkschaft Metall fordert deshalb, frühzeitig an Ersatzproduktionen zu denken, etwa an Werke für die Batterieherstellung und für die Wiederaufarbeitung dieser Energiespeicher.

Der Köln/Leverkusener Raum eigne sich wegen der Ford-Werke und der Chemiewerke für einen "E-Mobil-Produktionsstandort". Die IG Metall tagt zu diesem und anderen Themen heute ab 15 Uhr in der Stadthalle Köln-Mülheim. Über 420 Delegierte werden erwartet. Die Gewerkschaft Köln-Leverkusen vertritt 45.000 Mitglieder. Die Metaller fordern auch, dass die Krankenkassenbeiträge künftig wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. Ab 16.30 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion, an der Prof. Karl Lauterbach teilnehmen soll.

(US)
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