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Leverkusen
In Hetdörp herrscht unbändige Freude

Biwak des Hitdorfer Dreigestirns
Biwak des Hitdorfer Dreigestirns FOTO: Miserius, Uwe
Leverkusen. Viele gekrönte Häupter versammelten sich in Hitdorf zu Ehren von Prinz Manfred I., Bauer Ekki und Jungfrau Kitty, die dort in dieser Session das Trifolium stellen. Von Gabi Knops-Feiler

Neben Prinzenpaaren aus Leichlingen, Berghausen und Monheim sowie Eigengewächsen der Karnevalsgesellschaft "Hetdörper Mädche un Junge" (HMJ) gaben sich weitere Mitwirkende wie die Musikfreunde Grefrath - die Prinzengattin spielt dort Trompete -, die Gruppe Mainstream oder Solist Björn Heuser quasi die Klinke in die Hand.

Seit 1997 richtet das Hitdorfer Dreigestirne das als "Biwak" bezeichnete Fest für Gäste und Sponsoren aus, anfangs an wechselnden Orten, seit 2005 in der Wagenhalle der Firma Brinkschulte. "Es ist das Wenigste, das wir tun können", sagte Gastgeber Bernd Brinkschulte und gestand: "Wenn ich genügend Zeit hätte, würde ich Prinz werden." Vermutlich aber seien seine drei Töchter (16 bis 20 Jahre) vor ihm an der Reihe, das Dreigestirn zu stellen. Die Mädels seien "doll genug, jedenfalls, wenn sie auf meine Frau und auf meine Mutter kommen", sagte der Unternehmer.

Beim Biwak stimmten die Hetdörper Mädche un Junge ein auf einen "Karneval met Hätz". FOTO: Uwe Miserius

Bereits am Vorabend hatten sich fleißige Helfer der Fährgarde ans Werk gemacht, den Raum hergerichtet sowie Tische und Bänke aufgestellt. Ehe die Halle am nächsten Tag wieder ihrem eigentlichen Zweck diente, sollten erst noch etliche Stunden vergehen, in denen ausschließlich die Fröhlichkeit regierte. Apropos regieren: Prinz Manfred freut sich unbändig, "den Karneval in den nächsten vier Wochen intensiv erleben zu können". Bauer Ekki gefällt die "grundsolide herzliche Session", passend zum Dreigestirns-Motto "Karneval met Hätz". Und Jungfrau Kitty fühlt sich wohl im Kostüm: "Super, schön luftig", sagte sie. Nur Eins gebe es zu bemängeln: "Ich hätte gerne höhere Absätze an den Schuhen."

Bemängelt wurde auch das Erscheinen von Ex-Prinz Andreas: ohne Mütze und Orden zum Biwak. "Das geht gar nicht", rügte Martin Woutenar, kommissarischer zweiter Vorsitzender. Zur Strafe muss Andreas ein Pittermännchen spendieren. Spendabel zeigen wird sich das Dreigestirn beim Hitdorfer Schull- und Veedelzoch ohnehin. Das Wurfmaterial ist bestellt. "Mehr als im Vorjahr", verriet das dritte Dreigestirn, das ursprünglich aus der Fährgarde stammt.

Quelle: RP
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