| 17.03 Uhr

Leverkusen
Jetzt doch: Schulz spricht sich für „Kombilösung“ aus

Stadt Leverkusen. Der SPD-Kanzlerkandidat bezieht nun doch klare Position beim Ausbau der Autobahn 1 bei Leverkusen. Nach der ARD-Sendung "Klartext" hatte es zunächst Verwirrung gegeben. Von Susanne Genath

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es offiziell: Nachdem sich Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) zwei Tage lang geziert hatte, eindeutig Stellung zur Tunnelfrage durch Leverkusen zu beziehen, gab gestern einer seiner Sprecher bekannt: "Martin Schulz unterstützt besonders die von Karl Lauterbach geforderte sogenannte Kombilösung." Die Verwirrung durch eine Aussage des SPD-Politikers in der ARD-Sendung "Klartext" entstanden. Dort hatte Schulz zwar auf eine Frage des Leverkusener Lungenarztes Norbert Mülleneisen behauptet, die Situation in der Chemiestadt gut zu kennen. Er hatte aber lediglich eine Tunnellösung beim A1-Ausbau durch Leverkusen gefordert. Ob er einen langen oder kurzen Tunnel meinte, wollte er auch auf Nachfrage zunächst nicht offiziell sagen. Jetzt stellte sein Sprecher klar, dass der lange Tunnel von Köln aus unter dem Rhein her gemeint sei.

 
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