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Leverkusen
"Et Hetdörper Jeföhl" funktioniert bestens

Leverkusen. Tanzen, feiern und Musik hören, das ist der Hauptgrund, der hunderte Jecken aus ganz Leverkusen und Umgebung alljährlich zur "Hetdörper Karnevalsparty" mit der Band Mainstream in die Stadthalle treibt.

Zum 14. Mal sorgten Musiker und Sängerinnen - Sarah, Andrea und Daniela als Superman, Batman und Miss America kostümiert - für Spaß und Stimmung. "Wir haben fleißig geprobt, um uns neue Karnevalslieder und aktuelle Hits drauf zu schaffen", sagte Heinz Blank, Sänger und Gründungsmitglied der Band, die jetzt seit 23 Jahren besteht.

Zum Auftakt ertönte "Et kölsche Jeföhl" von Björn Heuser, wurde aber als "Et Hitdorfer Jeföhl" modifiziert. Später erklangen Karnevalshits von Brings und Kasalla rauf und runter, "Alle Jläser huh" war eindeutiger Favorit. Die Band kann auch Rock. Im Grunde ihres Herzens bezeichnen sich die Musiker ohnehin eher als Rocker. Titel zu Ehren des zuletzt verstorbenen David Bowie oder "Highway to Hell" von ACDC kamen unter den rund 30 Stücken insofern ebenfalls nicht zu kurz. Für jeden Geschmack und für jedes Alter war etwas dabei. Sehr zur Freude von Kristina (19) aus Hitdorf, die ein hübsches Piraten-Kostüm im Vintage-Stil trug. "Nur den Säbel habe ich zu Hause gelassen", folgte die junge Frau aus Sicherheitsgründen dem Rat der Polizei. Originell gekleidet war auch ein Paar als Rotkäppchen und Wolf. "Rotkäppchen" Sabine (50) kommt ursprünglich aus Köln, "Wolf" Carsten (49) stammt aus Düsseldorf. Beide wohnen mit ihren drei Kindern seit 14 Jahren in Hitdorf, denn dort ist es "super für Familien". Und: "Karneval ist hier auch viel besser, als in Düsseldorf", fügte der "Wolf" grinsend hinzu. KG Hetdörper Mädche und Junge, Prinzenpaar aus Monheim und erstmals auch die Tanzgarde Rheinstürmer sowie die Showtanzgruppe Marienburg füllten die Pausen mit ihren Vorführungen. Zwischendurch gab es beim Sicherheitsdienst am Eingang leichte Unsicherheiten, ob drei fremd aussehende und noch dazu unverkleidete Männer überhaupt in die Halle durften. Sie durften, wenn auch erst nach Rücksprache mit den Organisatoren. "Man sieht den Leuten nur vor den Kopf", sagte die Ehefrau von Bassist Udo Sonntag und hoffte, dass alles gut gehen würde.

(kno)
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