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Leverkusen
Karnevalswagen-Halle: Feuer verschont die Mottofahrzeuge

Leverkusen. Die Karnevalsumzüge am Ende der Session hätten gestern Morgen ordentlich in Flammen aufgehen können: Da brannte es in einem Lagerkomplex am Hammerweg in Schlebusch, in dem auch die Halle für etliche Umzugswagen Leverkusener Karnevalsgesellschaften steht. "Das war erstmal eine Hiobsbotschaft, als es hieß, in der Wagenhalle brennt es. Wir befürchteten das Schlimmste", erzählt Rainer Martins, der Präsident der Altstadtfunken. Das Schlimmste wäre gewesen, sagt er, "wenn unserem Wagen etwas passiert wäre. Der ist nämlich so gut wie fertig, und die Session ist dieses Mal so kurz, dass es nicht zu schaffen gewesen wäre, bei unseren vielen Terminen nochmal einen neuen Wagen zu bauen." Ähnliches wird auch den Mitgliedern anderer KGs und Vereine durch den Kopf gegangen sein, als sie vom Feuer erfuhren. Denn auch die KG Grün-Weiß Schlebusch, die Jecken Schützen und die KG Klinikum haben ihre Umzugswagen in der Halle untergestellt. Die Schlebuscher haben dort sogar drei Wagen stehen.

Der Brand brach - aus noch unbekannter Ursache - in einem Nebenraum aus, die Flammen griffen nicht auf die Wagen über, die Rauchentwicklung allerdings machte vor der Halle nicht halt. Die 16 Feuerwehrleute mussten die Tore aufbrechen, um auch die Halle zu kontrollieren, die dann mit Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit wurde, während das Feuer nebenan rasch gelöscht war.

Die Altstadtfunken rückten mit drei Mann zum Hammerweg aus, unter anderem mit dem Wagenbauer "und mit neuen Schlössern, damit wir die Wagenhalle wieder ordnungsgemäß verschließen konnten", sagt Rainer Martins.

(LH)
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