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Kastrationspflicht gefordert
Katzenschwemme in Tierheimen befürchtet

Kastrationspflicht gefordert: Katzenschwemme in Tierheimen befürchtet
In den kommenden Wochen erwartet das Tierheim sogenannte "Maikätzchen". FOTO: TIERHEIM (ARCHIV)
Leverkusen. Der Zugang von Baybkatzen könnte das Leverkusener Tierheim in den nächsten Wochen vor eine Herausforderung stellen. Besonders im Frühjahr wird ein starker Anstieg der Katzenpopulation registriert. Der Tierschutzverein fordert daher die Einhaltung der Kastrationspflicht. 

Aktuell befinden sich laut Tierschutzverein 19 Katzenbabys im Tierheim. Bald schon könnten es mehr werden. Grund für die alljährliche Katzenschwemme seien unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und unkastrierte freilebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen würden. Daher appeliert der Tierschutzverein Leverkusen an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. 

"Jedes Jahr müssen zahlreiche 'überzählige' Katzen im Tierheim untergebracht und versorgt werden. Unsere räumlichen und finanziellen Kapazitäten reichen oft nicht aus, um die Flut an Jungtieren aufzunehmen",  sagt  Gerd Kortschlag, 1.Vorsitzender des Tierschutzvereins

Schmusekatzen aus der pets-Community FOTO: Evelyn / pets-Community
(isf)
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