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Leverkusen
Kita-Plätze: Kein Kind wurde abgewiesen

Leverkusen: Kita-Plätze: Kein Kind wurde abgewiesen
In Lützenkirchen hat die katholische Kirchengemeinde den Kindergarten "St. Maurinus" gebaut. Er ist seit Juli in Betrieb, zurzeit sind Ferien. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Gestern startete das neue Kindergartenjahr. Laut Stadt reichten die vorhandenen Plätze aus, um allen Kindern, deren Eltern dies wünschten, eine Betreuung anbieten zu können. Von Susanne Genath

"Es hat nicht jeder einen Platz in seiner Wunsch-Kita bekommen", berichtet Stadtsprecherin Heike Fritsch. Man habe aber Alternativen anbieten können, wenn der gewünschte Kindergarten schon voll war. "Allerdings gibt es Eltern, die davon keinen Gebrauch gemacht und auf einen Platz in einer anderen Einrichtung verzichtet haben."

90 Kindergärten gibt es Fritsch zufolge in Leverkusen. 42 sind städtische Kitas, 48 Einrichtungen freier Träger. Zusammen verfügen sie - wie in der Jugendhilfeplanung für das Kita-Jahr 2016/2017 beschlossen - über 5593 Plätze: 1237 für Kinder im Alter von unter drei Jahren, 4356 für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt. 400 Betreuungsplätze stehen außerdem im Rahmen der Tagespflege, also bei Tagesmüttern oder -vätern, zur Verfügung.

Die größten Veränderungen im Kita-Bereich gibt es laut Stadtverwaltung in Lützenkirchen. An der Von-Knoeringen-Straße hat die katholische Kirchengemeinde St. Maurinus und Marien den neuen Kindergarten "St. Maurinus" gebaut, der am 4. Juli in Betrieb ging. Es ist ein Ersatzbau für die bestehende Kita "St. Anna" an der Hamberger Straße. "Die Einrichtung ,St. Anna' wird von der Stadt Leverkusen fortgeführt", berichtet Fritsch. In Lützenkirchen wird mit der neuen Kita eine Versorgungslücke gefüllt. Im Jahr 2008 hatte ein Kindergarten wegen nötiger Einsparungen geschlossen werden müssen.

Damit Eltern die Betreuung ihres Nachwuchses bequemer planen können, hatte die Stadt Leverkusen Ende vergangenen Jahres ein Online-Portal freigeschaltet. Im "Kita-Planer" können sich Mütter und Väter unter anderem über die Stundenkontingente in den Einrichtungen informieren und bis zu fünf Wunschkindergärten vormerken lassen. 48.000 Euro kostet der Online-Dienst der Firma Arxes-Tolina die Stadt pro Jahr.

Quelle: RP
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