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Hitdorf
Kita St. Stephanus feierte Jubiläum mit buntem Programm

Hitdorf. "Kinderbewahrschule" – das bedeutete, "kleine Kinder vor dem negativen Einfluss der Straße zu bewahren, ihnen ein zweites Zuhause zu geben, sie gesundheitlich, seelisch und religiös zu betreuen, ihnen ein sinnvolles Tun und Spielen zu ermöglichen". Von Julia Bertenburg

Die Zeiten, als die katholische Kindertagesstätte St. Joseph noch diese Bezeichnung trug, sind längst vorbei. Vergangenen Samstag feierte die Einrichtung ihr 50. Bestehen. Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich in der Kindertagesstätte, um den Geburtstag gemeinsam zu begehen. Pfarrer Peter Beyer und Leiterin Barbara Behrens-Schorn hielten ein paar einleitende Worte, es wurde mit Sekt angestoßen und der Kuchen in Form einer 50 an die Kinder verteilt. Die Mitarbeiter hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt: Den Tag über konnten die Kleinen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und T-Shirts bemalen und sich kunstvoll schminken (lassen).

Die Erwachsenen waren derweil eingeladen, eine kleine Ausstellung zu besuchen. "Wir haben einen Aufruf gestartet und gefragt, wer noch alte Fotos hat", erläuterte Markus Philipp, Mitglied des Elternrates. So waren neben alten und aktuellen Gruppenfotos auch Bilder von den Aktionen und Ausflügen der Kindertagesstätte zu sehen. Eine Stellwand zeigte Fotos, die den Anbau im Jahre 1996 dokumentieren.

Später am Nachmittag präsentierten zwölf Kinder der Theater-AG das Schauspiel "Der König der Löwen", das sie unter Anleitung einer Erzieherin einstudiert hatten. Zum Schluss der Feierlichkeiten fanden sich die Geburtstagsgäste zum Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Joseph ein.

Die Gründungshistorie der Kindertagesstätte geht auf das Jahr 1927 zurück, als vier Ordensschwestern der "Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung zu Olpe" das Schwesternhaus neben der Kirche St. Stephanus bezogen. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, sich sozialen und wohltätigen Zwecken zu widmen. Daher richteten sie zwei der vier Zimmer des Hauses für Kinder her. Heute besuchen 70 Kinder die Tagesstätte. Die Kleinen verteilen sich auf drei Gruppen. Eine vierte Gruppe bildet der Mini-Club, eine Einrichtung, die von zweijährigen Kindern einmal pro Woche besucht wird: "Dort sollen die Kinder lernen, nicht immer bei ihren Eltern zu sein", sagte Markus Philipp.

Quelle: RP
 
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