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Leverkusen
Klinikum in Feierlaune

Leverkusen. Beim symbolischen Spatenstich für das neue Physio-Centrum am Eingang zum Gesundheitspark gab es gestern nur gut gelaunte Gesichter. Physiotherapie, Reha und Arztpraxen werden dort bald unter einem Dach gebündelt. Von Peter Korn

Schlebusch Ein buntes Blumengesteck aus gelben Orchideen und roten Ranunkeln brachte Farbtupfer in die Baustellen-Brache. Suppe, Schnitzel und Limonade sollten die Gäste ein wenig in Feierlaune versetzen. Dabei hätte es all dieser zusätzlichen Kleinigkeiten gar nicht bedurft. Denn auf dem Baugelände des Klinikums Leverkusen, am Eingang des Gesundheitsparks, gab es gestern eh nur strahlende Gesichter zu sehen.

Der Anlass war es auch wert: der Baubeginn des neuen Physio-Centrums, aus dessen Grund Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, Klinikum-Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann und die neuen Mitgesellschafter ebenso beherzt wie symbolisch zum Spaten griffen.

Ehrgeizige Pläne

Neben einer neuen Kinderklinik und vier Komfortstationen, deren Grundsteinlegung bereits im Herbst vergangenen Jahres erfolgt ist, kommt mit dem Physio-Centrum bald ein weiteres, ehrgeiziges Projekt auf dem Krankenhausgelände hinzu. In direkter Nähe zum Ärztehaus-MEDILEV soll am Eingang zum Gesundheitspark eine hochmoderne Physiotherapie und ambulante Rehabilitation entstehen, versehen mit jeder Menge Platz für ein präventives Leistungsangebot.

Herzstück des neuen Physio-Centrums wird das mit Spannung erwartete Behindertenbad des Sportparks mit 500 Quadratmeter Mietfläche sein, zuzüglich eines Reha- und Physiobades (170 Quadratmeter), das auch von stationären Patienten des Klinikums genutzt werden kann. Es ersetzt die alte Schwimmhalle an der Robert-Blum-Straße in Opladen.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte die gemeinsam mit den Physiotherapeuten und Gesellschaftern Frank Heimann, Rolf Mittmann und Klaus Müller gegründete Gesellschaft zum Betrieb einer stationären und ambulanten Physiotherapie ihre Arbeit aufgenommen. Mehr als 50 Mitarbeiter der ehemaligen Gemeinschaftspraxis für Physiotherapie und des Klinikums arbeiten nun in einem Unternehmen organisatorisch und räumlich Hand in Hand. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Synergien zu bündeln und das Leistungsangebot auf dem Klinikum-Gelände weiter auszubauen.

Buchhorn, der gestern auch als stellvertretender Aufsichtsratschef des Klinikums sprach, betonte in seiner Rede, die Qualität der Arbeit, die in dem neu entstehenden Gebäude angeboten werde, solle "nicht spektakulär, sondern maßgeschneidert und auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten" sein. Das Angebot müsse so gestaltet werden, "dass es im Bewusstsein unserer Bürger ankommt".

Klinikum-Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann berichtete nicht ohne Stolz, dass seine Gespräche mit Interessenten für die letzten zu vergebenden Bereiche für Arztpraxen im neuen Gebäude "kurzfristig zum Abschluss kommen werden: Das zeigt abermals, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen". Wenn das kein Grund zum Feiern ist . . .

Quelle: RP
 
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