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Leverkusen
Klinikum: Konzepte gegen die Parkplatznot sind in Arbeit

Leverkusen. Der Betriebsrat des Klinikums hat nun die Mitarbeiter über die Parkplatzsituation informiert: "Im Zuge des kurzfristigen Wegfalls von rund 200 Parkplätzen an der Auermühle und seither überlaufenden Parkhäusern auf dem Klinikgelände sind von Seiten der Geschäftsführung rund 500 Parkverträge Mitte Oktober aufgekündigt worden."

In einer Betriebsversammlung am Dienstag habe Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann gesagt, der Dauer-Rückstau vom Dhünnberg bis zur Parkhauseinfahrt A und die so bedingte Blockierung der Zufahrt für Rettungswagen erfoderten "gegensteuernde" Maßnahmen: • Die Parkhäuser seien an Werktagen von 9 bis ca 15 Uhr wegen Überfüllung nicht weiter nutzbar.

Hielte das an, wanderten Patienten ab. Deshalb müssten weitere Parkverträgen gekündigt werden - betroffen: rund 650 Altverträge mit stundenweiser Parknutzungs-Abrechnung. Gleichzeitig gibt es das Angebot eines neuen Vertrages - mit Zeitbegrenzung: an Werktagen in der Zeit von 18 bis 8 Uhr und Freitag, 18 Uhr bis Montag, 8 Uhr. Der Betriebsrat rechnet mit Problemen für Pflegedienstmitarbeiter im Spätdienst und Beschäftigte in Gleitzeit. • Am Karl-Carstens-Ring werden bis Jahresende 44 weitere Plätze hergerichtet.

• Am Gebäude 2, Neurologie, geht ein Notparkplatz mit 30 Plätzen in den Betrieb. • Noch nicht entschieden, so Betriebsratschef Wolfgang Stückle, seien die Anfragen bei der Stadt, in der Paracelsusstraße 66 Parkplätze zu schaffen. • Die Stadt prüfe ein Jobticket für alle städtischen Betriebe. • Es gibt laut Zimmermann einen Bauantrag für 100 ebenerdigen Stellplätze auf dem Areal. • Laut Stückle werden derzeit auf dem Gelände drei Standorte für den Bau eines weiteren Parkhauses untersucht.

Er kritisiert: Vor wenigen Jahren lehnte der Stadtrat ein Parkhaus neben dem Küchenhaus ab.

(LH)
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