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Leverkusen
Klinikum und Stadtverwaltung zu Warnstreik aufgerufen

Leverkusen. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag, 7. April, von 12.15 bis 14 Uhr alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten im Leverkusener Klinikum zu einem Warnstreik auf. Ähnliche Aufrufe sollen noch für andere Betriebe erfolgen, teilt die Gewerkschaft mit. Auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung seien aufgefordert, sich zu beteiligen.

In der Tarifrunde in Potsdam hätten die öffentlichen Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen kein Angebot vorgelegt, bedauert die Gewerkschaft. Der Abstand bei den Einkommen der öffentlich Beschäftigten zur Privatwirtschaft kleiner werden. "Wir brauchen einen konkurrenzfähigen Öffentlichen Dienst", sagt Verdi. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Gehalt, 100 Euro mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikanten sowie eine unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss. "Höhere Einkommen und feste Arbeitsplätze schaffen Anreize, um sich für den öffentlichen Dienst zu entscheiden", ist Verdi überzeugt. "In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes herrscht bereits jetzt Fachkräftemangel. Trotzdem wird überwiegend befristet eingestellt."

(sug)
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