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Leverkusen
"Knotenpunkte" sollen Radtouren im Rheinland erleichtern

Leverkusen. 1 - 22 - 23 - 11: Das ist die Radroute vom Leverkusen Mitte nach Burscheid, die sich lediglich an eben diesen vier sogenannten Knotenpunkten orientiert. Die Tour führt durch Wiesdorf an den Rhein bis zur Wupper, dann nach Opladen und weiter über die Balkantrasse nach Burscheid. "Leverkusen hat das Glück, in Wiesdorf den Knotenpunkt Nummer 1 erhalten zu haben", berichtet Christian Syring, der städtische Fahrradbeauftragte.

Die Radwege im Rheinland seien zusätzlich zu Wegweisern mit einem Knotenpunktsystem ausgestattet - "ähnlich wie in Holland", sagt Syring. Über 430 Knotenpunkte sollen laut Stadt eine unkomplizierte Orientierung ermöglichen. Vermarktet werde das Radwegenetz rund um Köln, Leverkusen und Bonn von der Tourismusorganisation "Radregion Rheinland". Durch zahlreiche Informationen im Internet oder per Navigations-App seien so für Radler ganz individuelle Routenplanungen im Rheinland möglich.

Neun Knotenpunkte befinden sich in Leverkusen. Mittlerweile sollen sie alle beschildert sein. Die Kosten dafür liegen laut Stadt bei etwa 40.000 Euro.

Knotenpunkte befinden sich an Kreuzungen des NRW-Radwegenetzes. Die Zahl des Knotenpunktes ist gut sichtbar über der Beschilderung angebracht, an der auch die Nah- und Fernziele mit Kilometerangabe ausgewiesen sind.

Unter den Wegweisern zeigen Einschübe die Richtung und Nummer der nächstgelegenen Knotenpunkte an. Mit solchen Einschüben wird auch der Verlauf der Themenrouten angezeigt. An jedem Knotenpunkt befindet sich zudem eine Informationstafel mit großer Übersichtskarte der umliegenden Knotenpunkte.

Das Knotenpunktnetz wird als Ergänzung der bestehenden Beschilderung für Radfahrer betrachtet und soll diese nicht ersetzen.

(sug)
 
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