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Leverkusen
Köln-Thriller behandeln Mythen der Stadtteile

Leverkusen. Jeder kennt dies wohl. Wenn man ein Buch liest, egal wie gut es geschrieben ist, besteht immer eine emotionale Distanz zwischen dem Leser und dem Handlungsort. Was wäre, wenn die Geschichte in der eigenen Nachbarschaft stattfände? Wenn man einzelne Gebäude aus dem Buch jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit sehen würde? Mit den Köln-Thrillern, der neuen Buchreihe der Autoren Norbert Löffler und Dirk Conrads, ist das nun möglich. Von Bastian Quednau

Jeder Band soll einen Kölner Stadtteil behandeln. "Die Köln-Krimis sind ja mittlerweile bekannt. Wir wollten aber etwas Spannenderes und Blutigeres machen - deshalb Thriller", betont Löffler. "Der erste Teil der Reihe, "Fürstenblut - Die weiße Frau" in Stammheim, wo die Handlung spielt, bereits ausverkauft. Das Besondere an den Köln-Thrillern sind nicht nur die Handlungsorte, sondern auch, dass um einen historisch wahren Kern eine fiktive Handlung gebaut wird. Dies scheint gut anzukommen. Wenn die Nachfrage weiter vorhanden ist, könnten noch viele weitere Bücher folgen. Vier Bände sind bereits beschlossene Sache. Diese sollen in Fühlingen, Merkenich, Flittard und Leverkusen spielen.

Als Vorlage dienen Mythen aus der Region. Für den ersten Band ließen sich die Autoren von der Sage "Die weiße Frau von Stammheim" inspirieren. Alle Geschichten drehen sich rund um ein Ermittler-Duo, das auch in den Folgebänden mit von der Partie sein wird. An einzelnen Stellen gibt es Zeitsprünge in die Vergangenheit, auch wenn die Handlung in der Gegenwart spielt.

Quelle: RP
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