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Leverkusen/Köln
Kölner Handwerkskammer richtet Stau-Hotline ein

Leverkusen/Köln. Finanzielle Schäden in Höhe von durchschnittlich 15.000 Euro pro Betrieb und Jahr erleide das Handwerk in der Region Köln-Bonn durch Staus, sagt die Handwerkskammer zu Köln und beruft sich dabei auf eine von der Kammer organisierte Umfrage zu dem Thema vom vergangenen Jahr. "Besonders viel Unmut erzeugen beim Autofahrer erfahrungsgemäß Hindernisse, die vermeidbar erscheinen. Dazu zählen unter anderem nicht verkehrsabhängig geschaltete Ampeln, Schlafbaustellen, schlechte Ausschilderung von Umleitungen und mangelnde Beschilderung von Baustellen", sagt Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.

Um Entlastung zu schaffen, hat die Kammer jetzt eine Stau-Hotline "123 staufrei" eingerichtet, bei der die Handwerksbetriebe per Anruf oder Mail Störungen mitteilen können. Die Handwerkskammer versuche dann, über die zuständige Stelle eine Beseitigung der Störung oder eine Verbesserung der Verkehrssituation zu erreichen. Oder zumindest eine bessere Informationspolitik. "Wir wissen, wie schwierig es für unsere Betriebe ist, die zuständige Behörde zu ermitteln, um sich dort zu melden. Diese Arbeit nehmen wir ihnen über die Hotline ab", berichtet Ulrich Fessel von der Handwerkskammer. Die hat alle Kommunen und Kreise in ihrem Bezirk angeschrieben und sich die Ansprechpartner für Verkehrsangelegenheiten geben lassen. Bei der Hotline gehe es nicht darum, Unfälle oder Tagesbaustellen zu melden, sondern Verkehrsbehinderungen, die über mehrere Tage oder Wochen andauerten, betont die Kölner Kammer.

Die Nummer: 0221 2022-123 oder 123staufrei@hwk-koeln.de.

(LH)
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