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Leverkusen
Kohlenmonoxid führt zu Feuerwehreinsatz in Manfort

Leverkusen. In einem Hochhaus an der Weiherstraße in Leverkusen-Manfort ist am Mittwochmorgen Kohlenmonoxid ausgetreten. Elf Menschen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Ein 53-Jähriger hatte in seiner Wohnung einen Grill angezündet. Das dabei entstehende Kohlenmonoxid hatte sich in den Räumen verteilt. Die Feuerwehr brachte alle Menschen aus dem Gebäude, lüftete die Wohnungen und führte Messungen durch. Weil sie nicht ausschließen konnte, dass sich das Gas im Haus verteilt hatte, riet sie den elf Bewohnern, sich untersuchen zu lassen.

"Kohlenmonoxid kann man nicht riechen oder sehen", erklärt Polizeisprecher Benedikt Kleimann. "Wenn man es aber eingeatmet hat, kann es schnell zu schweren Verletzungen führen."

Der 53-Jährige starb. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, war es ein Suizid.

 

(sef)