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Leverkusen
Kultursparen: CDU will Gutachten überarbeiten lassen

Leverkusen. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG sollen noch einmal Nachsitzen in Sachen Sparvorschläge für die Kulturlandschaft in Leverkusen: Die CDU hat jetzt einen weiteren Vorschlag zum Kultursparen an Oberbürgermeister Uwe Richrath geschickt. Sie will den Gutachterbericht zu Einsparungen in der KulturStadtLev nochmals überarbeiten lassen: "Die Verwaltung gibt den Bericht über die Organisationsuntersuchung KSL an die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (GPA NRW) als Auftraggeber zurück und fordert diese auf, den Bericht überarbeiten zu lassen", notieren die Christdemokraten in ihrem Antrag.

"Dabei sollen u.a. auch die von der CDU-Fraktion gestellten Fragen berücksichtigt werden." Denn, so begründet Bernhard Mareswki für die CDU, verschiedene Annahmen und Schlussfolgerungen in dem übermittelten Bericht entsprächen nicht den Tatsachen und seien teils wohl durch Missverständnisse bei den Prüfern entstanden. "Politik kann unseres Erachtens nicht auf Grundlage der von KPMG im Bericht genannten Zahlen bewerten und entscheiden", moniert die Union. "Zunächst müssen grundlegend falsche Annahmen korrigiert werden, so dass eine für die Politik reife Entscheidungsvorlage vorliegt."

(LH)
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