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Leverkusen
Kundige Vereine bekommen sehr oft städtische Zuschüsse

Leverkusen. Die "Kleinen Investitionsmaßnahmen" stellen für Kommunalpolitiker in den drei Bezirksvertretungen eine besonders feine Möglichkeiten da, mit - eben kleinen - Summen Vereine und Einzelinitiativen zu fördern. In manchen Fällen entstanden in manchen Fällen so Dauerunterstützungen, die aber eigentlich nicht Sinn dieser städtischen Finanzmittel sind, sagt die Stadt, denn: Nur Vereine und Personen, die sich in den Mechanismen der Politik und der Stadtfinanzen auskennen, wissen offenbar, dass jeder Bürger einen Antrag auf Zuschuss aus diesen Investitionsmitteln stellen kann. Die Frage ist nur: Stimmen Politiker und Stadt solchen Wünschen zu?

Jedenfalls hat die Bezirksvertretung I diese Förderposten aus einem Gesamtetat von 19.100 Euro beschlossen (Die Vorschläge kommen von Politikern):

Schützenbruderschaft Hitdorf: 1400 Euro für den Kauf eines Luftgewehres.

Kleingartenverein Heidehöhe: 3000 Euro für die Erneuerung des Außenzauns.

Dachverband Hitdorfer Vereine: 2500 Euro für die Sanierung der Kellerwände der Stadthalle Hitdorf.

Manforter Laden I: 2500 Euro zur Durchführung eines Tagesausfluges zum Ketteler Hof und für Begegnungsarbeiten und Kauf von kleineren Spielgeräten sowie Büchern.

Manforter Laden II: 3000 Euro für Umbaumaßnahmen.

Förderverein Regenbogenschule Manfort: 500 Euro zur Anschaffung von Experimentierkästen für den Bereich Natur & Technik.

Aktionsgemeinschaft Rheindorfer Vereine: 2500 Euro für die Durchführung des Zeltlagers 2016.

Rheindorfer Pänz: 1100 Euro für das Sarah Wiener Koch-Projekt.

Kleingartenverein Butterheide: 350 Euro für die Reparatur des Geräte-Unterstellplatzes.

Für Unterstützungsangebote für die Flüchtlinge im Stadtbezirk I werden 500 Euro gegeben.

Aus einem zweiten Geldtopf mit 23.500 Euro wurden ebenfalls auf Vorschlag der Politiker vergeben:

Hitdorfer Straßenbahnlinie: 3000 Euro für die Errichtung einer Erinnerungsstele an die Straßenbahnlinie Langenfeld-Monheim-Hitdorf-Rheindorf an der ehemaligen Endhaltestelle in Höhe der Felderstraße in Rheindorf.

Stolpersteine: 600 Euro für die Verlegung von sechs Stolpersteinen für in Hitdorf geborene und während des Nationalsozialismus gestorbene bzw. ermordete Juden.

KGS St.Stephanus-Schule und GGS Hans-Christian-Andersen-Schule: 1250 Euro für den Kauf von zwei FunRacern.

GGS Theodor-Fontane-Schule: 1800 Euro für Bau eines Ballfangzauns an der Schulsportanlage.

Auf Vorschlag der Stadtverwaltung gibt es 1300 Euro für die GGS Dönhoffstraße für Materialien zur Förderung nicht deutschsprachiger Kinder, zur "Bewegten Pause" und zur Lernwerkstatt. Die KGS Möwenschule erhält dafür ca. 1.200 Euro, die GGS Theodor-Fontane-Schule bekommt 1500 Euro für die Schülerbücherei und für Sprachmaterialien.

GGS Regenbogenschule erhält 5000 Euro für ein Außenspielgerät.

Die Kita Am Stadtpark bekommt 4300 Euro für eine Erlebniskletterwand mit Fallschutz .

Jugendhaus Rheindorf: 800 Euro für den Kauf von Sitzmöbeln für den Mädchen- und den Regieraum, 750 Euro für die Anschaffung eines Laptops.

Die Jugendwerkstatt Wiesdorf erhält 1500 Euro für die Erneuerung des Computerbestandes, dazu noch einen Zuschuss von 500 Euro für die Anschaffung eines Einsteigerbogensets, heißt es in dem Beschluss der Bezirksvertretung I.

(US)
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