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Leverkusen
Land übernimmt ab Oktober Unterkunft an der Görresstraße

Leverkusen. In NRW gibt es 62.000 Plätze in den Flüchtlingsunterkünften des Landes - die sollen nun auf 50.000 reduziert werden, teilt die Bezirksregierung Köln jetzt mit. Geplant ist, 35.000 aktiv zu nutzen. 10.000 Plätze sollen im Bedarfsfall innerhalb weniger Tage aktiviert und genutzt werden könnten. Darüber hinaus sollen Flächen bereitgehalten werden, auf denen "schnell und flexibel" weitere 5000 Plätze geschaffen werden können. "In diesem Zusammenhang sollen die noch bestehenden Notunterkünfte abgebaut und durch Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentrale Unterbringungseinrichtungen ersetzt werden."

Für den Regierungsbezirk Köln heißt das: 2500 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen in Bonn und Köln und 8.500 Plätze in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen im Umfeld, darunter in Leverkusen. Die Bezirksregierung und die Stadt hatten sich im Juni darauf geeinigt, die bisherige Notunterkunft für Flüchtlinge an der Görresstraße als Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge und Asylsuchende weiter zu betreiben. Voraussichtlich im Oktober will das Land die Unterkunft Görresstraße von der Stadt als ZUE übernehmen. Dort sollen dann 500 Regelplätze eingerichtet werden, dazu kommen 150 so genannte Standby-Plätze für Notfälle.

(LH)
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