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Leverkusen/Köln
Lanxess baut für acht Millionen Euro ein Tanklager im Chempark

Leverkusen/Köln: Lanxess baut für acht Millionen Euro ein Tanklager im Chempark
Ein Teil der neuen Tanklager-Anlage von Lanxess. Die Behälter fassen nun insgesamt 900 Kubikmeter Flüssigkeiten. FOTO: Thorsten Martin/Lanxess
Leverkusen/Köln. Acht Millionen Euro investiert der Chemiekonzern Lanxess in seinen Produktionsstandort in Leverkusen. Die Summe ist in die Lagerkapazitäten für den Phosphorsäureester-Betrieb geflossen (die Stoffe kommen in Kunststoffen - unter anderem als Flammschutzmittel - zum Einsatz). Von Ludmilla Hauser

Knkret in das neue, sechsfach größere Lager für Flüssigkeiten mit sechs jeweils 150 Kubikmeter großen Tanks. Das Gesamtvolumen beträgt demnach 900 Kubikmeter. Das bisherige kleine Tanklager hatte ein Gesamtfassungsvermögen von nur 145 Kubikmetern.

Den Grund für die Erweiterung nennt Karsten Job vom Lanxess-Geschäftsbereich Rhein Chemie Additives: "Mit dem neuen, deutlich größeren Vorratslager gewährleisten wir weiterhin eine reibungslose Rohstoffversorgung und erhöhen unsere Fähigkeit, auf Veränderungen an den Rohstoffmärkten flexibel zu reagieren."

Zum Tanklager dazu hat der Konzern an seinem größten Produktionsstandort (rund 3000 Mitarbeiter sind in Leverkusen tätig) auch gleich eine neue Entladestation gebaut, die zur Rohstoffübernahme aus Tanklastwagen und Tankcontainern dient. Fünf Bodenentladestationen mit weiteren Vorrichtungen transportieren die leicht entzündlichen Flüssigkeiten in die Tanks.

Jetzt wartet Lanxess noch auf die Behörden. Die acht Millionen Euro sind verbaut, das Tanklager werde in Betrieb gehen, sobald die behördliche Genehmigung vorliegt, heißt es. Der Konzern rechnet damit bis Ende Juli. Laxness ist - nach eineinhalb Jahren hartem Sparen - wieder auf Wachstumskurs, das hatte Konzernchef Matthias Zachert im vergangenen Jahr mit einer Investitionsankündigung in den Leverkusener Standort bereits angedeutet: In die Tochterfirma Saltigo (Agrarchemikalien) steckt das Spezialchemieunternehmen 60 Millionen Euro für die Erweiterung einer Anlage um zwei neue Produktionsstraßen. Baubeginn ist in diesem Sommer, der Produktionsstart ist für Ende 2017 vorgesehen.

Quelle: RP
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