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Leverkusen
Lanxess fördert Flüchtlinge mit 75.000 Euro

Leverkusen. Lanxess hilft Flüchtlingen in Leverkusen mit 75.000 Euro. "Wir möchten einen sinnvollen Beitrag leisten, der die unmittelbare Not der Schutz suchenden Menschen lindert und ihnen Chancen für die Zukunft eröffnet", sagt Lanxess-Arbeitsdirektor Rainier van Roessel.

In Absprache mit der Stadt gibt das Unternehmen 70.000 Euro für die Sprachförderung in den Sekundarstufen I und II und für Materialien für den Deutschunterricht. Derzeit werden 388 Schüler in 24 internationalen Förderklassen unterrichtet. Es sollen weitere Projekte zum vertieften Erlernen von Vokabular, Aussprache und Sprachmelodie ermöglicht und in einem ersten Schritt 60 Tablets samt Apps angeschafft werden.

Für junge, nicht schulpflichtigen Erwachsenen gibt's Sprachförderkurse und E-Learning-Angebote. Für Berufskollegs wird eine Beteiligung an einem Online-Programm im Bereich Schriftsprachkompetenz ermöglicht, meldet Lanxess. 5000 Euro gehen in Weihnachtsgeschenke für die 270 Mädchen und Jungen in allen kommunalen Flüchtlingsunterkünften und dem "Jugendwohnen St. Engelbert". Im Oktober hat Lanxess ein deutschlandweites Hilfsprogramm gestartet, stellt dafür insgesamt 400.000 Euro bereit.

(gt/LH)
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